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Volz

Kleine Serien flexibel fertigen

09.04.2010 | Autor / Redakteur: Bernhard Kuttkat / Bernhard Kuttkat

Mittlerweile arbeiten sechs Challenger-Werkzeugmaschinen in der mechanischen Fertigung; die Losgrößen liegen zwischen 10 und 100 Stück.
Mittlerweile arbeiten sechs Challenger-Werkzeugmaschinen in der mechanischen Fertigung; die Losgrößen liegen zwischen 10 und 100 Stück.

Beim Fräsen und Drehen setzt der mittelständische Mess- und Regeltechnikhersteller Grünewald ausschließlich auf CNC-Maschinen des Handelshauses Volz, weil sie einfach vor Ort zu programmieren sind und so flexibel innerhalb der Fertigung reagiert werden kann.

„Wenn wir erfolgreich sein und bleiben wollen, müssen wir flexibel auf Marktveränderungen reagieren können, dazu gehören kurze Lieferzeiten und marktfähige Preise bei hoher Fertigungsqualität“, betont Michael Wolf, Geschäftsführer der Grünewald GmbH in Hamm. Das Unternehmen fertigt explosionsgeschützte Mess- und Regelgeräte für Volumenstrom-, Temperatur-, Druck- und Niveaumessungen sowie Regelanlagen und Temperaturschalter. Eine Spezialität des Unternehmens sind Messgeräte- und Überwachungsanlagen für den Steinkohle-Bergbau. „Dafür gibt es in Deutschland nur zwei marktrelevante Unternehmen, eines davon sind wir“, betont Wolf.

CNC-Maschinen für viele Werkstoffe

Das Portfolio von Grünewald umfasst rund 460 unterschiedliche Mess- und Regelgeräte. Bearbeitet werden nahezu alle Werkstoffe, die nicht elektrostatisch aufladbar sind, zum Beispiel Stahl, Edelstahl, Buntmetalle. Die Losgrößen liegen zwischen 10 und 100 Stück. Die Anzahl der Wiederholteile ist sehr groß.

Die geforderten Fertigungsgenauigkeiten bewegen sich üblicherweise innerhalb eines Toleranzbandes von H7 und H8. Die Wiederholgenauigkeit beträgt 0,05 mm, die erforderliche Oberflächengüte von Dichtflächen bis Ra = 0,8 µm. „Die absolute Dichtheit der Ex-geschützten Mess- und Regelgeräte im Bergbau ist ein unabdingbares Kriterium“, betont Wolf.

Challenger-Bearbeitungszentren und -Drehmaschinen in der Fertigung

In der mechanischen Fertigung setzt Wolf nahezu ausschließlich auf Challenger-Bearbeitungszentren und -Drehmaschinen des Wittener Handelshauses Volz. Die erste Maschine, ein vertikales Bearbeitungszentrum Micro-Challenger 2418, ersetzte im Jahr 2006 eine konventionelle Fräsmaschine, die hinsichtlich Leistung und Genauigkeit nicht mehr die Anforderungen erfüllte. „Ohne CNC-Maschinen sind heutzutage Messgeräte nicht mehr wirtschaftlich herzustellen“, so Wolf.

Bereits ein Jahr später kaufte Wolf ein weiteres Bearbeitungszentrum des gleichen Typs. Kurze Zeit danach eine große CNC-Drehmaschine Challenger Microturn 2260. Jüngstes Mitglied in der „Produktionsmannschaft“ ist die im letzten Jahr beschaffte kleine Challenger Microturn 1640 S.

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