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Steuerungen/Arbeitsschutz

Wenn das Handy die Drohne fliegt

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die an der TU Wien konstruierte Flugdrohe fliegt dank verbautem Smartphone vollständig autonom.
Die an der TU Wien konstruierte Flugdrohe fliegt dank verbautem Smartphone vollständig autonom. (Bild: TU Wien)

Forscher an der TU Wien haben einen autonomen Quadcopter konstruiert, bei dem ein handelsübliches Smartphone als Pilot fungiert. Das Fluggerät kommt also ganz ohne Steuersignale von außen aus. Eine App sorgt dafür, dass sich das Fluggerät anhand von Kameradaten im Raum zurechtfindet. Genutzt werden QR-Codes als Marker.

„Das Ziel ist, dass der Quadcopter in Zukunft dann auch ohne diese Codes auskommt und sich anhand von natürlich vorkommenden Orientierungspunkten, die aus den Kameradaten und auch von Tiefensensoren wie der MS Kinect gewonnen werden sollen, in der Umgebung zurechtfindet", sagt die Chefdesignerin des Quadcopters, Annette Mossel, vom Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme der TU Wien.

Selbstflieger liegen voll im Trend

Smartphone-gesteuerte Drohnen haben seit der ersten Ankündigung der AR.Drone einen echten Höhenflug erlebt. Normalerweise freilich steuert dabei letztlich ein Mensch das Fluggerät mittels Handy oder Tablet, das Daten zur Drohne funkt.

Das TU-Wien-Team ist einen Schritt weiter gegangen und hat das Smartphone direkt in seine hausintern konstruierte Drohne verbaut, die damit genug Rechenleistung hat, um ganz ohne Kontrolle von außen auszukommen. Eine App übernimmt dabei die Orientierung im Raum, ein zusätzlicher Mikrocontroller sorgt für die Feinabstimmung der Rotor-Bewegung.

Ziel war ein für Innenräume geeigneter autonomer Quadcopter, der also auf GPS für die Orientierung verzichten muss. Daher arbeitet er rein mit visuellen Daten, um sich im Raum zurechtzufinden. Bei bisherigen Tests hat das Team dabei spezielle Codes als Hilfestellung am Boden angebracht, dank denen das Fluggerät eine virtuelle Karte seiner Umgebung erstellt.

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