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Induktive Wegaufnehmer mit optimiertem Verhältnis Messweg zu Gehäuselänge

| Redakteur: Udo Schnell

Die induktiven Wegaufnehmer SM42 arbeiten nach dem Prinzip der partiellen Induktivitätsverteilung. Wie der Hersteller mitteilt, ermöglicht dieses Verfahren ein wesentlich verbessertes Verhältnis zwischen Gehäuselänge und Messweg.

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Mit der programmierbaren Version des induktiven Wegaufnehmers SM43 kann der Anwender den Messbereich programmieren.
Mit der programmierbaren Version des induktiven Wegaufnehmers SM43 kann der Anwender den Messbereich programmieren.
(Bild: A.B. Jödden GmbH)

Sensorik – us. Die neuen induktiven Wegaufnehmer der Baureihe SM42 von A.B.Jödden haben ein optimiertes Verhältnis von Messweg zu Gehäuselänge. Grund dafür ist, so das Unternehmen, die Arbeitsweise nach dem Prinzip der partiellen Induktivitätsverteilung. Dabei wird der NiFe-Kern axial durch den hohlen Spulenkörper eines mehrspuligen Wegaufnehmers geführt. Diese Technik erzeuge wesentlich mehr Informationen über die Position des Kerns, als dies bei LVDTs oder Differentialdrosseln möglich sei. Die interne Elektronik wandelt diese Informationen in ein wegproportionales, normiertes, analoges Ausgangssignal, 0(4) bis 20 mA oder 0 bis 10 VDC, um.

Dieses Verfahren bedeutet laut Hersteller für verschleißfrei arbeitende induktive Wegaufnehmer ein wesentlich besseres Verhältnis zwischen Gehäuselänge und Messweg (plus 30 %). So sei beispielsweise bei einer Gehäuselänge von 500 mm ein Messweg von 360 mm möglich. Bei induktiven Halbbrücken seien bei gleicher Gehäuselänge maximal 200 mm erreichbar.

Programmieren mit dem Teach-in-Verfahren

Mit der programmierbaren Version SM43 kann der Anwender den Messbereich programmieren. Beim Teach-in-Verfahren wird der Wegaufnehmer auf den Anfangspunkt gestellt und ein Kontakt am Stecker- oder Kabelausgang für mindestens 2 s mit der Betriebsspannung verbunden. Das Ausgangssignal stellt sich damit auf den Anfangswert ein. In der gleichen Weise wird der Endwert eingestellt. Die erfolgreiche Programmierung wird durch kurzzeitigen Wechsel des Ausgangssignals auf Mittelstellung signalisiert.

Aufgrund dieser Technik können unterschiedliche Messwege mit nur einem Wegaufnehmer dargestellt werden. Ein Wegaufnehmer mit nominal 150 mm Messweg, entsprechend 0 bis 10 VDC-Ausgangssignal, kann Wege von minimal 0 bis 28 mm bis maximal 0 bis 160 mm in ein 0 bis 10 VDC Signal umsetzen.

Die vergossene Bauweise in einem nur 25 mm dicken Edelstahlgehäuse ermöglicht einen Einsatz bei Schockbelastungen bis 250 g SRS (20 bis 2000 Hz) und Vibrationsbelastungen bis 20 g rms

(50 g Spitze).

Verschiedene mechanische Anbauten, beispielsweise Kugelgelenke an Stößel und Gehäuse, Tasterversionen oder Schutzrohre, sind lieferbar. Der elektrische Anschluss erfolgt wahlweise über einen Stecker oder ein wasserdicht angegossenes Kabel. In dieser Ausführung wird die Schutzart IP68 (Untertauchen) erreicht.

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