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„Smart Logistics“ in einer „Smart Factory“

Industrie-4.0-Anwendungen im Fokus

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

„Smart Logistics“ in einer „Smart Factory“: Swisslog präsentiert sich zusammen mit dem Mutterkonzern Kuka in Hannover.

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Augmented Reality erfährt der Swisslog-Besucher auf der Hannover-Messe-Industrie zum Beispiel in Form von Service-Applikationen bei der Wartung und Instandhaltung.
Augmented Reality erfährt der Swisslog-Besucher auf der Hannover-Messe-Industrie zum Beispiel in Form von Service-Applikationen bei der Wartung und Instandhaltung.
(Bild: Swisslog)

Den Messebesucher erwarten smarte Intralogistik-Lösungen wie cyberphysische Systeme, die Lagerautomation mit Robotik verbinden, Mensch-Maschine -Kollaborationen oder auch Augmented-Reality-Applikationen. Unter dem Motto „iintelligence 4.0_beyond automation“ stellt – die „Industrie-Intelligenz 4.0 – über die reine Automatisierung hinaus“ –, zeigen Swisslog und Kuka auf der Hannover Messe innovative Technologien, die die virtuelle Welt mit der humanen und maschinellen Realität verbinden.

Datengetriebene Lösungen für effizientere Prozesse

Digitale Zukunftsszenarien beziehungsweise Simulationen sollen die Logistikplanung erleichtern, der Ablauf logistischer Prozesse wird mithilfe datengetriebener Lösungen effizienter gestaltet und der Logistikmitarbeiter erfährt dank Roboter und Maschine Arbeitserleichterung bei der Lagerung und Kommissionierung.

Das Carry-Pick-System von Swisslog – eine automatisierte mobile Lager- und Kommissionierlösung, bei der fahrerlose Transportfahrzeuge unter Lagerregale fahren, diese anheben und selbstständig von und zu Kommissionierarbeitsplätzen befördern, ist ein Bestandteil des „Smart Factory“-Exponats auf dem Kuka-Stand. Jede Lagerbewegung organisiert Carry Pick vollautomatisch. Nach dem Ware-zur-Person-Prinzip erhält der Logistikmitarbeiter differenzierte Produkte an eine ergonomisch gestaltete Arbeitsstation. Um dort das manuelle Handling mit der Kommissionierung durch einen kollaborativen Roboter zu verbinden, lernt der Messebesucher den sensitive Leichtbauroboter „LBR iiwa“ von Kuka kennen, der ohne Schutzzaun mit dem Kommissionierer zusammenarbeitet.

LBR iiwa repräsentiert einen „Cobot“, „Collaborative Robot“, der im Gegensatz zum klassischen Industrieroboter keinen festen Arbeitsroutinen in einem abgeschotteten Bereich folgt, sondern direkt und flexibel mit dem Menschen interagiert.

Augmented Reality zeigt Swisslog zum Beispiel in Form von Service-Applikationen bei der Wartung und Instandhaltung. Darunter sind Lösungen zu verstehen, bei denen ein Techniker in einem Lager vor Ort per Instant-Messaging-Dienst Kontakt zu einem Wartungs-Experten in einem entfernten Service-Zentrum aufnimmt. Dazu trägt er eine Augmented-Reality-Brille. Der zentrale Techniker lässt sich die visuellen Eindrücke des Mitarbeiters vor Ort auf seinem Bildschirm in Echtzeit anzeigen.

Swisslog mit dem Mutterkonzern Kuka in Hannover: Halle 17, Stand G04

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