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Datenbankbasiertes Werkzeug

Industrie 4.0 muss koordiniert werden

| Autor / Redakteur: Klaus Neugebauer / Reinhold Schäfer

Die Datenerfassung per Papier und Schreibwerkzeug hat in einer digitalen Fertigungsumgebung nichts mehr zu suchen. Die Maschine muss zukünftig selbst in die Lage versetzt werden, alle notwendigen Fakten weiterzuleiten.
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Die Datenerfassung per Papier und Schreibwerkzeug hat in einer digitalen Fertigungsumgebung nichts mehr zu suchen. Die Maschine muss zukünftig selbst in die Lage versetzt werden, alle notwendigen Fakten weiterzuleiten. (Bild: Bildagentur 123RF)

Ein Softwaremodul soll nicht nur alle Prozesse im Unternehmen neu ausrichten, um diese effizienter zu machen, sondern auch die Kommunikation der Mitarbeiter in der Modellierungsphase erleichtern, damit sie Daten und neue Erkenntnisse leichter austauschen können.

Vier industrielle Revolutionen gab es seit dem 18. Jahrhundert: Als herausragende Entwicklung stehen dafür jeweils die Dampfmaschine, das Fließband, die Mikroelektronik und die digitale Transformation. Ihr betriebswirtschaftlicher Sprengstoff lag stets in den sich verändernden Geschäftsprozessen. Heute kann man solche Prozesse als integrative Klammer zwischen hochkomplexen, technischen Entwicklungen und innovativen Geschäftsmodellen bezeichnen. Die Aufgabe ist es, diesen Zusammenhang mit Leben zu erfüllen, indem man die Komplexität beherrschbar macht. Das geschieht im Zuge von Industrie 4.0.

Solche Geschäftsmodelle sind mit neuen Produkten und Dienstleistungen verbunden, die immer mehr auf das Individuum zugeschnitten sind, wie dem autonomen Autofahren, den Dingwelten aus dem 3D-Drucker und dem, was man unter dem zukünftigen Einkaufen versteht. Dort wird nur ein geringer Teil der Vollautomatisierung ausweichen können, aber unsere Erlebniswelt beim Einkaufen wird unter dem Zeichen von Service und Qualität stehen. „All das“, so Frank Morelli von der Hochschule Pforzheim, „schafft eine noch nie da gewesene Komplexität.“

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