Studie Industrie kann mit Werkstoffdaten-Verwaltung mehr als 500 Mio. Euro einsparen

Redakteur: Stéphane Itasse

Bei der Werkstoffdaten-Verwaltung verfügt das produzierende Gewerbe noch über erhebliche Einsparpotenziale. Allein durch den Einsatz einer integrierten Inhouse-Software für Werkstoffdaten-Verwaltung lassen sich hierzulande mehr als 500 Mio. Euro jährlich einsparen, wie eine Studie im Auftrag des Beratungshauses und Systemintegrators ECS Engineering Consulting & Solutions ergeben hat.

Firma zum Thema

Bei ihrer Werkstoffdaten-Verwaltung könnten sich viele Unternehmen von einer Software unterstützen lassen und somit Zeit und Kosten sparen. Bild: Stahl-Online
Bei ihrer Werkstoffdaten-Verwaltung könnten sich viele Unternehmen von einer Software unterstützen lassen und somit Zeit und Kosten sparen. Bild: Stahl-Online
( Archiv: Vogel Business Media )

Laut Mitteilung von ECS ist eine Mehrheit von 57% dieser Meinung. Für die hohen Einsparpotenziale gebe es eine einfache Erklärung: Durch die Nutzung einer Inhouse-Software vereinfache und automatisiere sich das ansonsten recht aufwendige Management der Werkstoffdaten für die Anwender um ein Vielfaches. Dies führe zu erheblichen Einsparungen in puncto Zeit und Kosten.

Laut Studie würden 90% der Befragten den Nutzen einer Inhouse-Software als hoch oder sehr hoch einschätzen. Trotz dieser großen Zustimmung verwende bisher nur eine Minderheit von 23% eine solche Software. Weitere 24% würden zumindest einen Einsatz planen. Bei mehr als der Hälfte (53%) der deutschen Industrieunternehmen sei jedoch weder eine Software zur Werkstoffdaten-Verwaltung bisher implementiert noch deren Einsatz geplant.

Wird eine Inhouse-Software bereits genutzt, verfüge sie zudem bei drei Vierteln der Anwender (75%) über eine hohe Akzeptanz. Für die Betriebe, die besagte Software nutzen, sei die Integration in die Geschäftsprozesse zudem sehr wichtig und dementsprechend von 75% der Befragten umgesetzt worden.

Laut Studie herrscht eine große Unzufriedenheit bei den Anwendern hinsichtlich des Ist-Zustands bei der manuellen Werkstoffdaten-Verwaltung, wie der Studien-Auftraggeber mitteilt. Eine Mehrheit von 85% sei entweder nur noch teilweise oder gar nicht mehr damit zufrieden, dass sie ihre Werkstoffdaten weiterhin per Hand erfassen muss. Nur 15% würden sich nicht über die manuelle Bearbeitung beklagen.

(ID:322950)