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Chemnitzer Fachmessen Industriemessenverbund erfolgreich gestartet

| Redakteur: Claudia Otto

Aussteller und Besucher begrüßen die Bündelung der vier vorher getrennt ausgetragenen Veranstaltungen SIT (sächsische Industrie- und Technologiemesse), MTEX (internationale Mobiltextilienschau), Lima (Ausstellung für Leichtbau im Maschinen- und Anlagenbau) und IT Anwenderforum. Laut Veranstalter kamen beinahe 5000 Besucher zu den ersten Chemnitzer Fachmessen, die von 14. bis 16. Mai stattfanden.

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Die Aussteller des ersten Chemnitzer Fachmessen-Mix kommen unter anderem aus dem Fahrzeug- und Maschinenbau, der Metall- und Kunststofftechnik sowie der IT.
Die Aussteller des ersten Chemnitzer Fachmessen-Mix kommen unter anderem aus dem Fahrzeug- und Maschinenbau, der Metall- und Kunststofftechnik sowie der IT.
(Bild: Messe Chemnitz / Kristin Schmidt)

Auf dem neuen Industriemessenverbund der Messe Chemnitz präsentierten sich mehr als 300 Aussteller aus den Bereichen Fahrzeug- und Maschinenbau, Mobiltextilien, Metall- und Kunststofftechnik sowie IT, industrienahe Dienstleistungen und Forschung.

„Wir haben vielfach die Bestätigung erhalten, dass die Zusammenlegung die richtige Entscheidung war. Es ist gelungen, eine attraktive Ausstellung zu präsentieren, die mit zahlreichen Innovationen für Material- und Ressourceneffizienz branchenübergreifende Antworten auf aktuelle Herausforderungen der Wirtschaft gegeben und viele Fachbesucher angezogen hat“, sagt Michael Kynast, Geschäftsführer der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH.

Eines der Innovationen der Chemnitzer Fachmessen war das Projekt Blue Train, ein Leichtbau- und Fertigungskonzept für einen Hochgeschwindigkeitszug, das die Entwickler von Voith Engineering Services Chemnitz und dem Fraunhofer IWU Chemnitz erstmals überhaupt der Öffentlichkeit präsentierten. Der Triebkopf besteht aus Aluminiumschaumverbund und ermöglicht eine Gewichtsersparnis von 30 % im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugkonzepten.

MTEX-Innovationspreis erstmals vergeben

Großes Interesse zogen ebenfalls neuartige Fördersysteme der TU Chemnitz auf sich, in denen Holzverbundwerkstoffe für weniger Gewicht und Energiebedarf bei gleicher Belastung sorgen. Gleiches galt für eine neue Wirkereitechnik der TU Dresden, mit der unter anderem textile Heizelemente für E-Autos effizienter hergestellt werden können. Diese Entwicklung wurde mit dem erstmals vergebenen MTEX-Innovationspreis ausgezeichnet.

Während an den ersten beiden Messetagen vorwiegend Fachbesucher nach Chemnitz kamen, stand der letzte Messetag ganz im Zeichen beruflicher Perspektiven. Schüler und Studenten hatten an diesem Tag freien Eintritt und konnten sich an den Ständen der Aussteller über Jobs, Ausbildungsplätze, Praktika und Studienarbeiten informieren. Mehr als 100 Offerten waren bereits im Vorfeld auf den Internetportalen der Messe Chemnitz, der CWE Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft sowie des TCC Technologie Centrum Chemnitz zu finden.

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