Suchen

Composites auf der AMB

Informatives Rüstzeug in Sachen moderner Compositebearbeitung

Seite: 2/4

Firma zum Thema

Auf der AMB gehts bald los...

Mit dem ersten Vortrag startet Dr. Wolfgang Seeliger, der Geschäftsführer von der Landesagentur für Leichtbau BW, mit einem Überblick zu den Leichtbauaktivitäten in Baden-Württemberg. Dieser Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

Fraunhofer-Experten warnen vor Irrweg beim CFK-Leichtbau

Andreas Gephart und Dr. Marco Schneider vom Fraunhofer-IPA sprechen dann am 18. September über Präzisionswerkzeuge für die spanende Bearbeitung von Faserverbundwerkstoffen.

Enorme Möglichkeiten sieht Dr. Schneider durch Leichtbauwerkstoffe, die über die bekannten Einsatzbereiche Flugzeug und Automobil hinaus in vielen anderen Branchen entstünden. Zwei Hemmnisse verhinderten noch den Durchbruch, zum einen das notwendige neue Denken in Verbundwerkstoffen, beziehungsweise faserbasierten Werkstoffen, zum anderen die benötigten alternativen Herstell- und Bearbeitungsverfahren. „In den Unternehmen muss das notwendige Wissen und die maschinelle Ausstattung geschaffen werden, was entsprechende Investitionen voraussetzt.“ Er warnt jedoch vor dem „Irrweg“ einer reinen Materialsubstitution nach dem Motto: „Statt Stahlblech nehmen wir mal Carbon.“

System-Monitoring sorgt für leichte Bauteile

Der letzte im Bunde ist Dr. Simon Küppers vom ITV Denkendorf, der über Faserverbundtechnik, Verbindungstechnik und Organobleche referieren wird. Küppers informiert zu Anwendungsgebieten und Herausforderungen bei der Bearbeitung, ergänzt durch allgemeine Anknüpfungspunkte zu Leichtbau, Maschinenbau, Automatisierung und Handling. Er betrachtet

„Faserverbundtechnik, Verbindungstechnik und Organobleche“ aus textiltechnischer Sicht. Um das Gewicht weiter zu reduzieren, könnten smarte Funktionen nicht nur ins Bauteil, sondern direkt ins Textil und sogar in die Faser integriert werden, außerdem könnten die Harzsysteme Zusatzfunktionen übernehmen.

„Gewichtsreduktion lässt sich aber auch durch ein System-Monitoring, also die Überwachung von Bauteilen, erreichen, weil dann die Sicherheitsbeiwerte bei der Auslegung gesenkt werden können“, so Küppers. Ein weiterer Ansatz sei die „kraftflussgerechte Faserablage“. Bionische Bauweisen und Faserverläufe imitieren dabei die Natur und machen sie für die Technik nutzbar.

(ID:42866409)