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29.11.2021

Neue EU-Vorschriften zu entwaldungsfreien Produkten bleiben ohne Auswirkungen auf Inka-Paletten

Die EU-Kommission hat am 17. November 2021 im Rahmen des European Green Deals den Vorschlag einer Regelung zur Eindämmung der Entwaldung vorgelegt. Die Neuregelung soll auch Holzimporte aus Nicht-EU-Ländern betreffen. Auf Inka-Paletten hat die bevorstehende Regulierung keine Auswirkungen, da sie ausschließlich aus Recyclingholz gefertigt werden. Dies belegt das PEFC-Zertifikat, das die Inka-Paletten seit 2010 tragen.

Mit der geplanten Neuregelung zielt die EU-Kommission nicht nur auf den Schutz der europäischen Wälder ab, vielmehr sollen über Importbestimmungen die Wälder auf der ganzen Welt vor Rodung und Kahlschlag geschützt werden. Angesichts der zunehmenden Entwaldung ist der Regulierungsdruck groß. Nach Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen gingen zwischen 1990 und 2020 rund 420 Millionen Hektar Wald verloren. Dies entspricht rund zehn Prozent der gesamten Waldfläche der Erde, die gerodete Fläche übertrifft die der Europäischen Union.

Für die Aktivitäten der Inka Paletten GmbH hat die geplante Neuregelung keine Auswirkungen. Für die Produktion der Inka-Paletten dient ausschließlich sortiertes Recyclingholz, darunter auch alte Holzpaletten. Die getrockneten Späne werden mit Harnstoffharz beleimt und danach unter hohem Druck und hoher Temperatur in Form gepresst. Auf diese Weise sind die Inka-Paletten zugleich frei von Holzschädlingen, geschützt vor Wiederbefall und damit von den Bestimmungen nach ISPM 15 ausgenommen.

Die Fertigung der Inka-Paletten findet in den Niederlanden statt. Seit 2010 sind Inka-Paletten auch nach PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifiziert. „Damit können wir nachweisen, dass wir bei der Herstellung unserer Produkte nur Recyclingholz einsetzen und kein frisches Holz aus dem Wald. Dadurch wird die CO2-Bindung wesentlich verlängert“, erklärt Peter Fischer, Geschäftsführer der Inka Paletten GmbH. „Auch kann der Weg von der Recyclingstelle bis zu unserem Produkt verfolgt werden.“

Die Inka-Paletten sind sogenannte Einwegpaletten, werden aber in der Praxis etliche Male in Umlauf gebracht. Haben die Ladungsträger ausgedient, sind sie vollständig recycelbar. Als gebrauchte Paletten fallen sie in die Altholzklasse A2 und lassen sich wie Holzpaletten oder Holzverpackungen problemlos über den Altholzcontainer entsorgen. „Unser Produkt hat viele ökologische Vorteile“, betont Geschäftsführer Peter Fischer. „Das reicht vom Schutz vor Einschleppung von Schadinsekten bis zum Einsatz von Holz aus verantwortungsbewussten Quellen. Bei geschlossenen Recyclingkreisläufen sind wir ein Teil der Kreislaufwirtschaft.“

 

Über Inka Paletten

Neben dem Firmensitz im bayerischen Siegertsbrunn bei München hat die Inka Paletten GmbH einen Produktionsstandort in den Niederlanden. Der Vertrieb erfolgt über ein flächendeckendes Händlernetz in Europa und weiteren Ländern weltweit. Die Firma Inka wurde 1878 als Sägewerk Inselkammer in Siegertsbrunn gegründet.