Suchen

VDMA Innovationsnetzwerke im Maschinenbau stecken noch in den Kinderschuhen

| Redakteur: Claudia Otto

„Innovationsnetzwerke sind im deutschen Maschinenbau bislang deutlich weniger verbreitet als etwa in der Automobilindustrie“, sagte Dr. Ralf Sauter, Partner beim Beratungsunternehmen Horváth & Partners. Für das Bestehen im internationalen Wettbewerb seien Netzwerke aber unerlässlich.

Firmen zum Thema

Dr. Ralf Sauter, Horváth & Partners:
Dr. Ralf Sauter, Horváth & Partners: "Damit Maschinenbauer in neuen Netzwerken erfolgreich sind, müssen sie diese aktiv steuern." (Bild: Otto)

Dementsprechend wollen 90% der Maschinenbauer ihre Aktivitäten in Innovationsnetzwerken verstärken, so das Ergebnis einer gemeinsamen Studie von Horváth & Partners, der EBS Business School und des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

Innovationsnetzwerke erreichen Ziele nur selten

Doch die Studie belegt auch, dass die Netzwerke nur selten ihre Ziele erreichen. Zentrale Erfolgsfaktoren sind Harmonie und Allokation. Zwischen den Teilnehmern sollten einerseits eine hohe Kompromissbereitschaft und eine ausgewogene Machtverteilung sowie keine Rivalitäten herrschen. Andererseits müssten die Aufgaben klar verteilt und auf die jeweiligen Kompetenzen abgestimmt sein.

„Diese Erkenntnis erscheint zwar zunächst banal, in der Praxis zeigt sich aber, dass diese Erfolgsfaktoren oft nicht konsequent genug verfolgt und die Hauptziele deshalb nicht erreicht werden“, betonte Sauter.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 24613380)