Suchen

HMS Industrial Networks auf der Hannover Messe

Inpact-Kartenreihe für PCIe und PCIe Mini wird erweitert

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Firmen zum Thema

Der FPGA-basierte Anybus-NP40-Netzwerkprozessor enthält alle Funktionen, um die Kommunikation zwischen dem Industrial-Ethernet- oder Feldbusnetz und der PC-seitigen Kundenapplikation abzuwickeln.
Der FPGA-basierte Anybus-NP40-Netzwerkprozessor enthält alle Funktionen, um die Kommunikation zwischen dem Industrial-Ethernet- oder Feldbusnetz und der PC-seitigen Kundenapplikation abzuwickeln.
(Bild: HMS Industrial Networks)

Mit der IXXAT Inpact M.2 erweitert HMS seine Inpact-Kartenreihe für PCIe und PCIe Mini um eine Karte im Format M.2 2260 (Key B-M). Slave-Schnittstellen für Profinet, Ethernet/IP, Ethercat, Modbus-TCP, Powerlink und Profibus sollen mit der IXXAT Inpact M.2 einfach und platzsparend in kompakte oder mobile Geräte für Service, Konfiguration, Datenanalyse oder die Prozessdatenvisualisierung implementiert werden können. Darüber hinaus spielt die IXXAT Inpact M.2 laut Hersteller ihre Stärken besonders in eingebetteten, computerbasierenden Steuerungen aus. Mit der IXXAT Inpact könnten diese direkt in übergeordnete Datennetze eingebunden werden.

Einfache Anbindung an die Kundenanwendung

Fester Bestandteil der IXXAT INpact-Kartenserie ist ein umfangreiches Treiberpaket für Windows, Linux, Intime und QNX, welches – unabhängig vom verwendeten Kartentyp und dem eingesetzten Protokoll – eine einfache und schnelle Entwicklung von kundenspezifischen Anwendungen erlaubt, heißt es. Basierend auf einer einheitlichen Programmierschnittstelle kann ein Wechsel zwischen den Protokollen und den Kartentypen ohne Änderung der Kundensoftware erfolgen, was nicht zuletzt zu einer erhöhten Flexibilität und einer maßgeblichen Verringerung der Entwicklungskosten führt, so der Hersteller.

Bus-Interfaces und Varianten

Der Anschluss an das Feldbusnetz oder Industrial-Ethernet erfolgt über Bus-Interfaces, die über eine Leitung mit der IXXAT Inpact M.2 verbunden werden. Die erforderlichen Komponenten können einzeln oder im Set – bestehend aus IXXAT Inpact M.2, Bus-Interface, Leitung und Slot-Blende – erworben werden.

Neben den Karten mit vorinstalliertem Netzprotokoll ist die Industrial-Ethernet-Variante der IXXAT Inpact auch in einer Multi-Protokoll-Variante (CE-Variante) erhältlich. Bei dieser könne das gewünschte Industrial-Ethernet-Protokoll vom Anwender ausgewählt und auf die Karte geladen werden, was den Einsatz der Karte noch flexibler mache und Lagerkosten spare.

Hardwarekonzept

Die Multi-Netzwerkfähigkeit der Inpact basiert auf der Anybus-Compactcom-Technik von HMS. Der FPGA-basierte Anybus-NP40-Datennetzprozessor enthalt alle Funktionen, um die Kommunikation zwischen dem Industrial-Ethernet- oder Feldbusnetz und der PC-seitigen Kundenapplikation abzuwickeln. Der FPGA verfüge über sehr geringe Latenzzeiten und ein deterministisches Echtzeitverhalten und sei somit für anspruchsvolle industrielle Anwendungen geeignet.

Hier erfahren Sie mehr über die IXXAT Inpact M.2

HMS Industrial Networks GmbH, auf der Hannover Messe 2018: Halle 8, Stand D31

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45262972)