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Sikora auf der Fakuma 2018

„Inspektoren“ erhöhen die Qualität von Kunststoffteilen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Sikora stecke erneut seinen Claim „Technology to Perfection“ mit innovativen Mess-, Regel-, Inspektions-, Analyse- und Sortiergeräten ab. Ein spezielles Offlineinspektionssystem zur Materialanalyse stelle sich auf der Fakuma außerdem erstmals den Besuchern vor.

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Der Aussteller Sikora präsentiert auf der Fakuma neuartige Systeme zur Qualitätskontrolle, die wärhend der Extrusion von Rohren und Schläuchen anwendbar sind sowie Möglichkeiten zur Inspektion, Sortierung und Analyse von Kunststoffen. Speziell zu letzterem Thema zeige Sikora mit seinem „Purity Concept V“ eine optisch arbeitende Messepremiere. Halle A6 am Stand 6110.
Der Aussteller Sikora präsentiert auf der Fakuma neuartige Systeme zur Qualitätskontrolle, die wärhend der Extrusion von Rohren und Schläuchen anwendbar sind sowie Möglichkeiten zur Inspektion, Sortierung und Analyse von Kunststoffen. Speziell zu letzterem Thema zeige Sikora mit seinem „Purity Concept V“ eine optisch arbeitende Messepremiere. Halle A6 am Stand 6110.
(Bild: Sikora)

Als Premiere präsentiert Sikora auf der Fakuma das „Purity Concept V“, heißt es. Darunter sei ein optisches Offlineinspektions- und -analysesystem zur Stichprobenprüfung oder Wareneingangskontrolle von Kunststoffmaterial zu verstehen. Die Materialprobe wird nach Aussage von Sikora dabei auf einem Tablett platziert und durch den Inspektionsbereich geführt. Innerhalb von Sekunden werde die Probe automatisch per Farbkamera inspiziert und kontaminiertes Material direkt auf dem Tablett durch einen Beamer markiert. Eine Auswertung der Bildaufnahmen offenbart Verunreinigungen auf der Oberfläche von transparentem, diffusem und farbigem Material durch automatische Detektion, visualisiert diese und wertet sie aus, erklärt Sikora. Eine klare Zuordnung der Kontamination und eine Nachkontrolle seien so jederzeit möglich. Das System gilt als genauer, reproduzierbarer und zuverlässiger als Mensch, Auge und der oft dafür genutzte manuelle Leuchttisch. Es bestimme die Größe der Kontamination und trage damit maßgeblich zur Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung bei.

Kontaminationen sowohl im als auch am Kunststoff erkennen

Sikora bietet darüber hinaus auch Systeme zur Offlineinspektion und Analyse auf röntgentechnologischer Basis an. Diese detektieren und analysieren Kontaminationen innerhalb von Kunststoffmaterialien, heißt es. Und für die Onlineinspektion und Sortierung von Kunststoffmaterial sei der „Purity Scanner Advanced“ das prädestinierte System. Dieses vereint das Röntgen mit optisch arbeitenden Methoden und erkennt so Kontaminationen sowohl innerhalb von Kunststoffpellets als auch auf deren Oberfläche, beschreibt der Hersteller. Akkurate Detektivarbeit leistet laut Sikora dabei das adaptive Kamerakonzept, bei dem je nach Art der erwarteten Kontamination und Anwendung, bis zu drei optische Kameras zusätzlich zur Röntgenkamera zum Einsatz kommen. So erkenne die Röntgenkamera metallische Kontaminationen im Inneren von Pellets und die optischen Kameras könnten gelbliche Verfärbungen sowie „Black Specks“ in transparenten und auf opaken Pellets finden. Auch werden Farbabweichungen durch Farbkameras detektierbar: kontaminierte Pellets würden außerdem automatisch aussortiert. Das Zusammenspiel von On- und Offlineinspektion, Sortierung und Analyse bietet die umfangreiche 100-%-Qualitätskontrolle sowie die Stichprobenprüfung in Sachen Materialreinheit sowie den Aufbau einer Datenbank, um bestehende Prozesse weiter zu verbessern und zukünftige Kontaminationen zu vermeiden, wie Sikora betont.

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Messsysteme heben Extrusionsprodukte auf ein neues Qualitätsniveau

Für eine 100-%-Qualitätskontrolle während des Extrusionsprozesses von Rohren und Schläuchen bringt Sikora das „Centerwave 6000“ mit nach Friedrichshafen. Millimeterwellentechnologie messe bei diesem System präzise den Durchmesser, die Ovalität, die Wanddicke und das Sagging des Extrudats. Das Messverfahren bedarf laut Aussteller keiner Koppelmedien, ist frei von Einflüssen wie etwa der Temperatur und dem Kunststoffmaterial und misst auch ohne Kalibrierung. Eine Voreinstellung der Produktparameter sei nicht erforderlich. Die einfache Bedienung und Präzision sollen die Qualität des Endprodukts deutlich erhöhen können, sowie Kosteneinsparungen und optimale Prozesseffizienz garantieren.

Ein weiteres Highlight ist laut Sikora das „X-RAY 6000 PRO“, das die Wanddicke, die Exzentrizität, den Innen- und Außendurchmessers sowie die Ovalität von Rohren und Schläuchen messen kann. Gemessen werde könne die Dicke von bis zu drei unterschiedlichen Materialschichten. Darüber hinaus präsentiert Sikora Messsysteme für Durchmesser aus der „Laser Series 2000“ sowie die „Laser Series 6000“, die außer dieser Funktion aber auch die Aufgabe der Knotendetektion übernehmen könnten. Wie es weiter heißt, rundet Sikora seine Vorstellung in Friedrichshafen durch zuverlässige Knotenwächter ab, die Unregelmäßigkeiten auf der Produktoberfläche aufdecken.

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