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Wartung

Instandhaltung auf See fordert proaktiven Service aus der Ferne

| Autor / Redakteur: Martin Dießner / Robert Weber

Bild 1: Ob vor der Skyline von New York oder im Nordatlantik: Durch die neue Technik können Schiffsmotoren weltweit schnell gewartet werden.
Bildergalerie: 3 Bilder
Bild 1: Ob vor der Skyline von New York oder im Nordatlantik: Durch die neue Technik können Schiffsmotoren weltweit schnell gewartet werden. (Bild: MDT)

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Bei MAN Diesel & Turbo gehört ein erweiterter proaktiver Onlineservice mit Fernzugriff seit vielen Jahren zum Standard in der Instandhaltung. Die eingesetzte Teleservice-Connectivity-Lösung ist für den industriellen Einsatz konzipiert und unterstützt sichere IP-/VPN-Verbindungen. Das sorgt für eine hohe Kundenakzeptanz.

MAN-Großdieselmotoren treiben weltweit Container-, Fracht- oder Kreuzfahrtschiffe an. In den Schiffsbäuchen (Bild 1) sind häufig mehrere der Aggregate gleichzeitig im Einsatz. Elektronik und Software machen sie immer flexibler und leistungsfähiger – in der Betriebsführung und Wartung allerdings auch komplexer. Um hier ein Optimum aus Verfügbarkeit, Leistung und Betriebskosten zu erreichen, greifen die Schiffsbetreiber gern online auf das Know-how von MAN Diesel & Turbo (MDT) zurück.

In der Vergangenheit musste der Chefingenieur ans Telefon

Kommt es zu einer Störung, ist eine schnelle Hilfe per Fernzugriff gefragt, denn die Schiffe sind oft weitab von Häfen, kreuzen vor kleinen Inseln und sind nur mit einem großen Aufwand erreichbar. Über den Fernzugriff können die Augsburger mit den Betriebsdaten schnell ein Schadensbild erkennen und direkt online eine Hilfe liefern oder mit diesen Vorinformationen sofort den richtigen Spezialisten mit den passenden Ersatzteilen auf den Weg bringen.

Ohne die Diagnose über den Fernzugriff fehlte früher beim Vor-Ort-Einsatz nicht selten das richtige Ersatzteil. Hohe Kosten und unzufriedene Kunden waren die Folge. Die Verantwortlichen von MDT haben bereits seit rund 15 Jahren Erfahrung mit Fernzugriffen (Bild 3 – siehe Bildergalerie) auf Anlagen und die Mitarbeiter nutzen die Fernwartung aktuell in über 300 Anlagen mit mehreren Hundert Motoren und Anlagenteilen.

Vor-Ort-Service für die Inbetriebnahme kann zu teuer sein

Im Anlagenlebenszyklus ist zunächst die Unterstützung bei der Inbetriebnahme gefragt. Der Servicetechniker vor Ort kann per Onlineunterstützung auch das Expertenwissen aus dem Prüffeld oder dem Engineering einbeziehen. Weil das Wissen der Experten kostbar und die verfügbare Zeit knapp bemessen ist, sind deren Vor-Ort-Einsätze für die Inbetriebnahme manchmal einfach zu teuer. Bei der Entwicklung neuer Technologien müssen anschließend wenigstens 6000 Betriebsstunden im Feld erreicht werden.

Über die automatisierte Datenfernübertragung werden in der MDT-Zentrale die Betriebsdaten gesammelt, analysiert und Hilfen gegeben. Auch beim Troubleshooting ist der Fernzugriff zum unverzichtbaren Serviceweg geworden. Das fängt bei einfachen Wartungsmaßnahmen an, wenn die Betriebsmannschaft unsicher ist, ob eine falsche Einstellung zu Fehlermeldungen führt oder ein Bauteil gewechselt werden muss.

Ergänzendes zum Thema
 
Techniker und Anlagenbetreiber zu einem gemeinsamen Netzwerk zusammenschalten

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