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EVT/Thermografie

Instandhaltung von Solaranlagen mittels Wärmebildkameras

| Redakteur: Beate Christmann

Die Wärmebildkamera Eye-Check Thermo von EVT soll für die Instandhaltung von Solarmodulen eingesetzt werden. Nach Ansicht des Herstellers handelt es sich um eine sehr zuverlässige Methode, um Störungen an Solaranlagen zu erkennen.
Die Wärmebildkamera Eye-Check Thermo von EVT soll für die Instandhaltung von Solarmodulen eingesetzt werden. Nach Ansicht des Herstellers handelt es sich um eine sehr zuverlässige Methode, um Störungen an Solaranlagen zu erkennen. (Bild: EVT Eye Vision Technology)

Mit der Eye-Check Thermo Wärmebildkamera des Bildverarbeitungsspezialisten EVT kann die Funktionstüchtigkeit von Solarmodulen überwacht werden. Die integrierte Software ermöglicht es, einen Temperaturschwellenwert festzusetzen und die Photovoltaikanlage daran ständig abzugleichen. Die Kamera eignet sich entweder für eine stationäre thermografische Inspektion oder die Anbringung an einer Drohne.

Um die Funktionstüchtigkeit und Effizienz von Photovoltaikanlagen zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Instandhaltung und Wartung der Solarmodule wichtig. Dies will das Unternehmen EVT, einem Hersteller von Produkten für die Bildverarbeitung, mit der Eye-Check Thermo Wärmebildkamera sowie der Eye-Vision Thermo Software möglich machen.

Stationäre Messung oder an einer Drohne in der Luft

EVT bietet mit der Eye-Check Thermo Wärmebildkamera eine Smart-Kamera für Thermografie, welche für eine stationäre thermografische Inspektion oder für die Anbringung an einer Drohne angewandt werden kann. Besonders, da die smarte Wärmebildkamera keinen PC benötigt, kann sie auch auf Kundenanfrage als tragbares Gerät modifiziert werden.

Ebenfalls ist die Kamera mit der Eye-Vision Thermo Software ausgestattet, wodurch das System sofort nach dem Setup verwendet werden kann. Die Eye-Vision Thermo Software kümmert sich um die Temperaturüberwachung. Sie erlaubt dem Anwender einen Schwellenwert für die Temperatur festzusetzen, welche sich mit dem Wert decken, wenn das System einen Fehler registrieren soll. Die Software soll den Anwender mit Meldungen alarmieren, falls Temperaturen über dem Schwellwert entstehen.

Nicht jede Wärmebildkamera ist geeignet

Die Verwendung von Wärmebildkameras bringt nach Ansicht von EVT verschiedene Vorteile: Beispielsweise sollen Störungen damit sehr eindeutig erkannt werden (verglichen mit anderen Methoden) und die Kameras auch für Solaranlagen verwendet werden können, die bereits installiert und in betrieb sind. Aber nicht jede Kamera eignet sich für diese Aufgabe.

Tragbare Wärmebildkameras sind üblicherweise mit einem ungekühlten Mikrobolometerdetektor ausgestattet, welcher im Wellenbereich von 8 bis 14 µm arbeitet. Aber in diesem Spektralbereich ist Glas nicht transparent. Das bedeutet, dass die Wärmebildkamera die Wärmeverteilung direkt an der Glasoberfläche aufnimmt, während die Wärmeverteilung auf den Zellen indirekt gemessen wird. Die Unterschiede sind meistens eher klein, aber um diese sichtbar zu machen, ist eine Kamera mit einer Wärmeempfindlichkeit von ≤ 0,08 K nötig.

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