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Mayr Antriebstechnik Intelligentes Bremsmoment-Steuermodul für Federdruckbremsen

| Redakteur: Stefanie Michel

Mit dem intelligenten Bremsmoment-Steuermodul von Mayr Antriebstechnik ist es möglich, Geräte und Maschinen gleichmäßig und sanft zu verzögern. Die wirtschaftliche Lösung ist prädestiniert für den Einsatz in der smarten, vernetzten Maschine.

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Das intelligente Bremsmoment-Steuermodul bietet eine wirtschaftliche Möglichkeit, um bei Federdruckbremsen ein variables Bremsmoment zu erzeugen.
Das intelligente Bremsmoment-Steuermodul bietet eine wirtschaftliche Möglichkeit, um bei Federdruckbremsen ein variables Bremsmoment zu erzeugen.
(Bild: Mayr Antriebstechnik)

Niemand würde auf die Idee kommen im PKW bei voller Fahrt die Handbremse zu betätigen. Um den Wagen gezielt zu verzögern, nutzt der Fahrer die Fußbremse. Auch bei Geräten und Maschinen-Anwendungen mit dynamischen Bremsungen ist oft eine dosierte, gleichmäßige Verzögerung wünschenswert.Doch Federdruckbremsen kennen konstruktionsbedingt nur zwei Betriebszustände: „Bremsmoment vorhanden“ und „Bremsmoment aufgehoben“. Daher erfolgt jeder Bremsvorgang mit dem maximal zur Verfügung stehenden Bremsmoment. Deshalb bietet Mayr Antriebstechnik mit dem intelligenten Bremsmoment-Steuermodul nun eine wirtschaftliche Lösung, um bei Roba-Stop-Federdruckbremsen ein variables Bremsmoment zu erzeugen und so Maschinen gleichmäßig und sanft zu verzögern.

Stufenlose Veränderung des Bremsmoments im Betrieb

Bei Geräten mit wechselnder Beladung wie beispielsweise bei Flurförderzeugen wird die Bremse bisher bezogen auf die Maximalbeladung dimensioniert. Allerdings ist es nicht immer sinnvoll, mit dem vollen Bremsmoment zu arbeiten. Bei Teilbeladung kann eine stärkere Verzögerung mit dem vollen Bremsmoment zu einer Beschädigung des Transportgutes oder sogar zum Rutschen der Räder führen. Wenn nun aber die Betriebszustände anlagenseitig erfasst und in ein Vorgabesignal für das neue intelligente Schaltgerät von Mayr Antriebstechnik umgewandelt werden, ist eine elektronische Bremsmomentregelung möglich. Mit dem neuen System gelingt es dem Bremsenspezialisten, die Anpresskraft auf die Bremsbeläge und damit das Bremsmoment während des Betriebs stufenlos zu verändern. Maschinen können so sanft, angepasst an die Anlagenanforderungen, verzögert werden. Daneben lassen sich bei Anwendungen, die ein konstantes Bremsmoment in engen Toleranzgrenzen fordern, mit der neuen Bremsmomentregelung negative Einflüsse auf die Bremsmomentkonstanz kompensieren.

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Intelligenz für die smarte Maschine

Das intelligente Schaltgerät, das mit 24 V oder 48 V Gleichspannung betrieben wird, kann Bremsen mit einem Spulennennstrom von 10 A beziehungsweise 5 A ansteuern. Daneben kann mit zwei Digitaleingängen die resultierende Klemmkraft für den Bremsrotor auf 25 %, 50 % oder 75 % der Nennfederkraft vorgegeben werden. Alternativ ist auch ein stufenloses analoges Vorgabesignal von 0 bis 10 V möglich. Das Schaltgerät ermittelt sensorlos, ob die Ankerscheibe angezogen oder abgefallen ist. So ist es möglich wahlweise die Übererregungszeit automatisch anzupassen.

Da das intelligente Schaltgerät den Schaltzustand der Bremse erfasst, sind keine sonst üblichen Mikroschalter oder Näherungsinitiatoren mit dazugehöriger Verkabelung nötig. Das Gerät schließt außerdem auf mögliche Verschleißreserve und erkennt gegebenenfalls unzulässige Erwärmung. Mit seinen Abmessungen von 30 mm Höhe, 69 mm Breite und 103 mm Länge lässt es sich einfach in Schaltschränke integrieren.

Mit dem neuen Bremsmoment-Steuermodul können Regelkreise aufgebaut sowie Bewegungen intelligent gebremst werden – ideale Voraussetzungen für den Einsatz in der smarten, vernetzten Maschine, so der Hersteller.

Mayr Antriebstechnik auf der Hannover-Messe 2015: Halle 25, Stand D28

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