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Kasto Futuredays 2018 Interessante Enthüllungen aus der Sägetechnikwelt

Redakteur: Peter Königsreuther

„Orange your future…“ lautete das Motto der Kasto Futuredays18. Eröffnet wurde die traditionelle Leistungsschau des Acherner Säge- und Lagerspezialisten Mitte Juni durch Armin Stolzer, den Geschäftsführer. Über 600 Fachbesucher kamen zu diesem Event.

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Tiefe Einblicke in die neueste Sägetechnik gewährte der Maschinenbauer Kasto im Rahmen seiner Futuredays18 am Standort Achern. Die Zukunft ist orange, und diese vielversprechende Farbe ziert deshalb auch diesen, wie es heißt, überarbeiteten Sägeautomaten des Typs Kastotec.
Tiefe Einblicke in die neueste Sägetechnik gewährte der Maschinenbauer Kasto im Rahmen seiner Futuredays18 am Standort Achern. Die Zukunft ist orange, und diese vielversprechende Farbe ziert deshalb auch diesen, wie es heißt, überarbeiteten Sägeautomaten des Typs Kastotec.
(Bild: Kasto)

Die Prognosen sehen vielversprechend aus, wie Armin Stolzer bei seiner Eröffnungsrede sagte. Und schon im vergangenen Jahr sei der Umsatz auf über 112 Mio. Euro gestiegen. Für das Jahr 2018 rechnet Stolzer mit einer weiteren Steigerung des Ergebnisses. Die Auftragslage ist so gut, dass Kasto weiter expandiert, heißt es. Das Unternehmen hat deshalb erst vor wenigen Wochen eine Niederlassung im chinesischen Taicang eröffnet.

Erweiterte Möglichkeiten bei den Schwenkrahmenbandsägen

Drei zukunftsweisende Neuentwicklungen hat Kasto bei den Schwenkrahmen-Bandsägen der Baureihe Kastomicut vorgestellt. Zwei davon kommen mit größerem Schnittbereich, heißt es. Die Kastomicut E 4.6 ist speziell für einseitige Gehrungswinkel bis 60 ° konzipiert und für Rundmaterialien bis 335 mm Durchmesser und Flachmaterialien mit Abmessungen bis zu 460 mm × 335 mm ausgelegt. Mit der Kastomicut U 4.6 können Anwender sogar bis zu 520 mm breites Flachmaterial bearbeiten sowie Gehrungsschnitte von -45 bis 60 ° ausführen, wie Kasto erklärt. Bei dieser Anlage erfolgt die Materialspannung über einen hydraulischen Horizontalspannstock. Das vereinfache das Handling und erhöhe bei kleinen Serienschnitten gleichzeitig die Ausbringungsmenge. Für Nutzer, die hauptsächlich kleinere Werkstücke sägen, haben die Acherner Maschinenbauer die Modelle um die kompakte Kastomicut P 1.8 erweitert. Die Maschine bietet einen Schnittbereich bis 180 mm und ist ebenfalls für Gerad- und Gehrungsschnitte von null bis 45 ° geeignet, so Kasto.

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Neue Doppelgehrungsbandsäge im Portfolio

Neu ist auch die Maschinenserie Kastomiwin. Mit ihr erhält eine Doppelgehrungsbandsäge für Abläng- und Gehrungsschnitte zwischen -45 und 60 ° Einzug in das Angebot von Kasto. Als halbautomatische Kastomiwin U 4.6 und automatische A 4.6-Variante ist sie insbesondere für Zuschnitte im Stahlbau, Stahlhandel, Anlagen- sowie im Sondermaschinenbau konzipiert.

Innovatives gab es auch bei den tec-Bandsägeautomaten, die Kasto nach eigenen Angaben umfassend überarbeitet hat. Der optimale Einsatz von Hartmetallsägebändern habe dabei im Fokus der Entwickler gelegen. Weitere Optimierungen betreffen den Sägevorschub sowie den Hauptantrieb, heißt es. Zudem erkennen die neuen tec-Versionen wegen des Features Kastorespond die Kräfte am Werkzeug und passen den Vorschub entsprechend an, erklärt Kasto.

Fernwartung per App, Video- und Audio-Stream

Darüber hinaus erweckte eine Neuentwicklung für den Service die Aufmerksamkeit der Fachbesucher. Mit der innovativen Lösung zur Fernwartung „Visualassistance“ will Kasto über Tablet, Smartphone oder Smart Glasses die Behebung von Störungen sowie Instandhaltungsarbeiten deutlich beschleunigen. Dafür verbinden sich Anwender per Video- und Audio-Stream mit den Service-Mitarbeitern bei Kasto, die ihren Blick so unmittelbar auf die Maschine richten und über die App auch visuelle Hilfestellung leisten können – beispielsweise in Form von eingeblendeten Markierungen live per Video.

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So hat man seine Lagerhaltung im sicheren Griff

Als ein Highlight aus dem Lagerbereich wurde das neue Distributionszentrum beim Unternehmen Kicherer vorgestellt, einem der größten mittelständischen Stahlhändler Deutschlands. Von der schnellen Kommissionierung bis hin zur beträchtlichen Verkürzung der Lkw-Verladezeiten erzielt das über 10.000 Kassetten umfassende Lager eine bis dato unerreichte Performance.

Präsentiert wurde auch die mobile Variante des Warehouse Management Systems Kastologic: Kastomobile vereint von der Einlagerung und Kommissionierung bis hin zum Versand alle Prozessschritte im Materialfluss und ist ab sofort verfügbar. Die eindeutige Zuordnung von Ein- und Auslagerungen beziehungsweise Bestand erfolgt über einen QR-Code, den der Anwender einfach per Handheld einliest.

Interessante Vorträge zu den Themen Industrie 4.0 und Security Automation in vernetzten Industrieanlagen sowie Einblicke in die Zusammenarbeit beim Entwicklungsprozess zwischen Kasto und dem Zulieferer für Flugzeugstrukturen Premium Aerotec rundeten neben zahlreichen Werksführungen das Rahmenprogramm ab.

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