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Elektrische Ausrüstung Interesse für Aluminium

| Redakteur: Helmut Klemm

Eine Baureihe von Elektroklemmen hat nach einem Zertifizierungsprozess Anfang des Jahres die Zulassung für Aluminiumverdrahtung erhalten.

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Die internationalen Märkte mit hoher Aluminiumverdrahtung erfordern die Anpassung der Klemmen- und Verteilerelemente – neue Zertifizierungen werden nötig..
Die internationalen Märkte mit hoher Aluminiumverdrahtung erfordern die Anpassung der Klemmen- und Verteilerelemente – neue Zertifizierungen werden nötig..
(Bild: Carl Leipold)

Mit einem erfolgreichen Geschäftsjahr im Rücken baut die Leipold-Gruppe ihre Investitionsstrategie weiter aus und zeigt auf der Hannover-Messe mit weiterentwickeltem Fertigungs-Knowhow ein gerade nach internationalen Aluminiumprüfstandards zertifiziertes Elektroklemmen-Programm.

Mit der Zulassung nach der Aluprüfnorm IEC/EN 61238-1:2003 will Leipold in internationale Märkte mit hoher Aluminiumverdrahtung vordringen. Bisher waren die Hauptleitungsabzweigklemmen, Phasenverteilerblöcke und Leiteranschlussklemmen des Unternehmens von VDE und UL als kupfergeeignet eingestuft. Künftig will sich Leipold verstärkt dem Thema Aluminium im Elektrobereich widmen.

„Wir sind Partner der Industrie und vertiefen für unsere Kunden sukzessive unser Know-how in der Fertigung hochkomplexer Teile“, sagt Pascal Schiefer, Vorsitzender der Leipold-Geschäftsführung. „Als Hersteller wagen wir uns schon heute an die Verfahren und Werkstoffe der Zukunft.“

Nach einer einjährigen Projektphase fertigt das Unternehmen zum Beispiel auch Präzisionsteile für die Automobilindustrie aus extrem widerstandsfähigem, aber schwer zerspanbarem Duplexstahl. Dabei werde mit automatisierten optischen Prüf- und alternativen Reinigungsverfahren eine Null-Fehler-Strategie umgesetzt, heißt es.

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