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Interimsmanager bietet Hilfe in schwierigen Situationen

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Ein detaillierter Maßnahmen- und Ablaufplan, klare organisatorische Regelungen sowie regelmäßige Reviews zählen zu den wichtigen Erfolgsvoraussetzungen eines Mandats. Auch der Provider ist weiterhin in der Pflicht – vorausgesetzt, die positive Kundenreferenz und nicht die kurzfristige Umsatzmaximierung steht im Vordergrund. Seine Aufgabe ist es, sowohl dem Interimsmanager als auch dem Kundenunternehmen während der gesamten Projektdauer beratend zur Seite zu stehen und die Umsetzung des gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen- und Zeitplans zu begleiten.

Interimsmanager haben viele Aufgaben und Einsatzgebiete

Die Aufgaben und Einsatzgebiete eines Interimsmanagers sind vielfältig. Häufig benötigt das Unternehmen nur für kurze Zeit Unterstützung, um bestimmte Themen wieder auf Spur zu bringen oder neue Aufgaben und Entwicklungen in Angriff zu nehmen. Danach kann das bestehende Team nahtlos übernehmen.

Ein weiterer Grund für den zunehmenden Bedarf an externen Führungskräften ist die Globalisierung. Diese sowie der voranschreitende technische Fortschritt haben zu kürzeren Lebenszyklen vieler Produkte und einer steigenden Zahl an Innovationen geführt. Um wettbewerbsfähig bleiben zu können, sind die Unternehmen gezwungen, diese Entwicklung mitzutragen und ihre Geschäftsprozesse zu beschleunigen.

Interimsmanager können bei Controlling oder Marktbeobachtung helfen

Dazu müssen alle Leistungs-, Unterstützungs- und Führungsprozesse auf Effizienz untersucht und optimiert werden. Viele Unternehmen haben gute Finanzinformationssysteme, aber nur wenige verfügen über aktuelle Prozessinformationen, die über Unternehmensentwicklung, Ergebnisse und die Realisierung strategischer Ziele entscheiden. Diese Aussagen erhält man nur durch definierte Prozesse für alle Unternehmensbereiche und ein prozessorientiertes Controlling – dabei bietet sich die Unterstützung durch einen Interimsmanager an.

Außerdem generieren viele Firmen ihr jährliches Wachstum aus Umsatzsteigerungen in Asien und Südamerika. Die Dynamik dieser Märkte auf der Nachfrage- wie Angebotsseite erfordert ständige Marktbeobachtung und Aktualisierung der Marktprognosen. Fehlen dafür die internen Kapazitäten, können externe Führungskräfte helfen.

Der Blick des Außenstehenden ist in vielen Situationen vorteilhaft

Gleiches gilt für den Vertrieb, denn dessen Erfolg und Effizienz ist ausschlaggebend für das Wachstum eines Unternehmens. Dem zunehmenden Wettbewerbsdruck muss eine starke Vertriebsorganisation im In- und Ausland entgegengestellt werden. Dies bedingt ein qualifiziertes Team, gute und schnelle Informationsprozesse und konkurrenzfähige Kostenstrukturen.

Spezielle Herausforderungen bieten die Exportmärkte mit ihren individuellen Besonderheiten. Dort werden oftmals sehr kostspielige Fehlentscheidungen getroffen, nicht nur was die Auswahl des Personals, sondern auch was die eingeschaltete Handelsvertretung und die Gründung einer eigenen Vertriebsgesellschaft betrifft. Bei all diesen beschriebenen Aufgaben können Interimsmanager Hilfestellungen geben. Eine internationale Ausrichtung und interkulturelle Kompetenz zählen daher zur Grundausstattung vieler Führungskräfte auf Zeit.

Doch egal wo ein Interimsmanager tätig wird: Der Auftraggeber profitiert schon allein dadurch, dass er nicht in Hierarchien und Unternehmenspolitik eingebunden ist und daher für Neutralität bürgt oder mit dem Blick des Außenstehenden innovative, aber unpopuläre Konzepte oder Neupositionierungen durchsetzen kann.

* Antje Lenk ist Geschäftsführerin der Bridge IMP GmbH & Co. KG mit Sitz in 82031 München-Grünwald

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