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Advertorial Internet of Things: Für Fertiger längst Alltag

Das Internet der Dinge verändert die produzierende Industrie. Und das nicht erst seit gestern. Wie weit sind die deutschen Unternehmen? Welche Prozesse und Produkte gibt es schon, welche Pläne schmieden sie und wo hakt es noch?

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(Bild: All for One Steeb)

„Industrie 4.0 wird oft als neu angepriesen. De facto hat zumindest die produzierende Industrie damit schon lange Jahre Erfahrung – es geht ja vor allem um Automatisierung und die findet in jeder Fabrik statt“, sagt Alexander Herfort, Senior Business Development Manager beim SAP-Partner All for One Steeb. „Maschinenbauer sind dadurch auch offen für weitere Einsatzgebiete, Skeptiker gibt es nur noch wenige.“

Prozessautomation ist preiswerter denn je

Die Preise für neue Technologien halbierten sich in den letzten Jahren regelmäßig, was zu einem exponentiell wachsenden Technologiefortschritt in der produzierenden Industrie führte. Die Firmen automatisieren auch seltener genutzte Prozesse, der ROI wird schneller erreicht. „Viele Produktionsmaschinen sind inzwischen in die relevanten Applikationen der Unternehmen eingebunden. Allen voran sind hier natürlich ein ERP- oder MES-System zu nennen. Hinzu kommt Equipment wie Handscanner, Waagen und so weiter, die heute alle kostengünstig sind und sich ganz einfach integrieren lassen“, sagt Herfort. „Im Bereich der Prozessautomation sind viele Unternehmen ganz weit vorne. Was automatisiert werden kann, wird über kurz oder lang auch automatisiert.“ Die „vernetzte Fabrik“ ist oft schon Alltag.

Als Beispiel nennt Herfort den Showcase „Open integrated factory“, der unter anderem auf der Hannover Messe 2016 zu sehen war: „Der individuell konfigurierte Kundenauftrag kommt beispielsweise über den Shop im ERP-System an, wird als Fertigungsauftrag über verschiedene Layer der Automationspyramide bis zur Produktionsmaschine geleitet. Diese stellt die Bauteile individuell zusammen und fertigt das Produkt vollautomatisch. Am Ende gibt es dann eine Qualitätskontrolle per Fotoauswertung und das Produkt verlässt die Fertigung. Die erforderlichen Rückmeldungen werden in den Systemen automatisiert gebucht.“

Smarte Produkte führen noch ein Nischendasein

Was bei den Prozessen schon etabliert ist, sieht bei den einzelnen Produkten anders aus. Da gibt es laut Herfort noch Nachholbedarf: „Die meisten Hersteller entwickeln aktuell erste Anwendungsszenarien, wie sie ihre Produkte ‚smarter‘ machen können. Soll heißen: wie sie Produkte mit Sensorik ausstatten und die Sensordaten verfügbar machen. Smarte Produkte können dann zu zusätzlichen Services, etwa Predictive Maintenance, führen.“ Vorreiter sei hier der Maschinen- und Anlagenbau. Er passt sich dem Trend der Losgröße 1 an. Immer mehr Kunden wollen individuell konfigurierte Produkte, sei es ein maßgeschneidertes Fahrrad oder passgenaue Markenschuhe in exakt der gewünschten Farbzusammenstellung. Die produzierenden Unternehmen erwarten daher von ihren Anlagenbauern auch individuelle Systemlösungen, die sich nahtlos in die eigene Infrastruktur und Architektur einbetten und mit denen sie wiederum ihre Kunden maximal zufriedenstellen können.

„Dabei kommt Software ins Spiel – ohne die entsprechenden Schnittstellen und Vorbereitungen für Vernetzung haben moderne Anlagen kaum mehr eine Chance auf dem Markt“, sagt Herfort.

Anlagen der Maschinenbauer sind Vorreiter – und können viel mehr als gedacht

Doch das ist nicht alles: Wenn die einzelnen Maschinen relevante Daten zurück ins ERP-System spielen und sie dort auswerten, lassen sich weitere Prozesse verbessern, die im Kontext von Industrie 4.0 zunächst keiner direkt im Blick hat. Ein Beispiel: All for One Steeb hat eine Controlling-App entwickelt, die Plankosten mit Ist-Kosten in Echtzeit vergleicht. „Die Maschine meldet, wie viele Teile in welcher Zeit verbaut wurden. Der Vorteil: Fehlerfreie Transparenz in Echtzeit für betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse. Das Internet of Things dient damit nicht nur der direkten Prozessautomation im Shop Floor oder der Logistik, sondern unterstützt Unternehmensbereiche, an die man im ersten Moment gar nicht denkt – in diesem konkreten Beispiel das Management des Unternehmens.“

Für Fertigungsunternehmen gibt es vielfältige Möglichkeiten, Industrie 4.0 in Prozessen und Produkten umzusetzen. Dazu empfiehlt Herfort, möglichst viele Abteilungen an einen Tisch zu holen, um erste Ideen zu sammeln. „Und dann einfach mal machen. Einen kleinen Use-Case herauspicken und ihn direkt umsetzen. Getreu dem Motto: „Think Big – Start Small!“ Dank kostengünstiger und beherrschbarer Technologien ist das meist schneller und günstiger als gedacht.“

Potenziale im Workshop ermitteln

Welche Chancen Industrie 4.0 für ein Unternehmen eröffnet, ist eine individuelle Frage. All for One Steeb bietet daher Workshops an, in denen Interessierte konkrete Szenarien kennenlernen und Roadmaps diskutieren – maßgeschneidert auf die individuellen Bedürfnisse.

Zum Workshop

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