Orbitalum Tools Intuitiv bedienbares Schweißsystem mit Online-Kommunikation

Redakteur: Peter Königsreuther

Mehr Qualität, Sicherheit und Flexibilität beim Orbitalschweißen verspricht der neue Orbimat 180 SW durch seine Industrie 4.0-Technologie. Diese intelligente Stromquelle ermögliche erstmals die digitale Vernetzung von Mensch und Maschine beim Schweißen.

Firma zum Thema

Die lückenlose Datenaufzeichnung und -sicherung im LAN des Kunden bringe eine hohe Transparenz, wie sie Industrie 4.0 fordert, in den Schweißprozess. Mehr Qualität erreiche der Orbimat 180 SW aufgrund der digitalen und präzisen Schweißgasregelung. Diese ermöglicht Schweißungen mit höchster Reinheit bei geringem Gasbedarf, heißt es.
Die lückenlose Datenaufzeichnung und -sicherung im LAN des Kunden bringe eine hohe Transparenz, wie sie Industrie 4.0 fordert, in den Schweißprozess. Mehr Qualität erreiche der Orbimat 180 SW aufgrund der digitalen und präzisen Schweißgasregelung. Diese ermöglicht Schweißungen mit höchster Reinheit bei geringem Gasbedarf, heißt es.
(Bild: Orbitalum)

Orbitalum Tools, spezialisiert auf hocheffiziente und zuverlässige Orbitalschweißsysteme, hat bringt mit dem Orbimat 180 SW eine innovative Schweißstromquelle auf den Markt gebracht, die in Sachen Schweißergebnis, Bedienbarkeit und Kommunikation neue Maßstäbe setzt, wie es heißt. Die lückenlose Datenaufzeichnung und -sicherung im LAN des Kunden sollen beim Schweißen eine hohe Transparenz, wie etwa von Industrie 4.0 gefordert, gewährleisten.

Onlinezugriff auf Projekte und Partner

Über die integrierte LAN und WLAN-Schnittstelle kann der Orbimat 180 SW ins Kundennetzwerk eingebunden werden: Der gesamte Schweißprozess kann so unmittelbar nachverfolgt werden, weil Anwender, Arbeitsvorbereiter und Qualitätssicherer über unterschiedliche Benutzerebenen jederzeit Zugriff auf Projekte und Daten haben. Alle Schweißdaten und -programme jeder einzelnen Schweißung sind lückenlos abruf- und dokumentierbar, können analysiert und für künftige Schweißungen übernommen oder optimiert werden. Produktionsabläufe lassen sich so besser planen, sind außerdem sicherer sowie kosten- und zeitsparender. Der Orbimat 180 SW ist damit ein wichtiger Baustein beim Aufbau eines nachhaltigeren Qualitätsmanagements. 4 USB-Anschlüsse eröffnen eine zukunftsorientierte Konnektivität.

Bildergalerie

Vielsprachig intuitiv bedienen

Bedient wird der Orbimat 180 SW über das große 12,4“-Farb-Touch-Display oder alternativ mit dem multifunktionalen Drehsteller, wie er aus Premium-Automobilen und aus der Orbimat CA-Baureihe bekannt ist. Die grafikunterstützte, mehrsprachige Menüoberfläche ermöglicht eine einfache und intuitive Bedienung und Parametrierung der Schweißstromquelle. Über Softkeys seien wichtige Befehle direkt aufrufbar. Der neue Orbimat arbeitet mit einem Betriebssystem, das selbst nach abrupten Systemabschaltungen und Stromausfällen, wie sie etwa auf Baustellen vorkommen, ohne Datenverlust sauber wieder anläuft, so Orbitalum Tools.

Hochwertiger und sicherer für den Bediener

Mehr Qualität erreicht der Orbimat 180 SW aufgrund der digitalen und präzisen Schweißgasregelung. Diese ermöglicht Schweißungen mit höchster Reinheit bei geringem Gasbedarf, was die Kosten pro Schweißung senkt. Die im Schweißprogramm gespeicherten Gasmengenwerte führen so zu reproduzierbar guten Schweißergebnissen.

Mit der automatischen Rotor-Stopp-Funktion ergibt sich eine höhere Sicherheit. Dazu verfügt der Orbimat 180 SW über eine Motordrehmoment-Kontrolle: Wird der Schweißkopf-Rotor im automatischen Umlauf durch Schwergängigkeit oder durch ein Hindernis am Rotationsvorgang gehindert, stoppt die Stromquelle unmittelbar die Rotorbewegung des Schweißkopfes. Mensch und Maschine werden dadurch besser geschützt und teure Produktionsausfälle durch Ausschuss oder Reparatur vermieden. Gleichzeitig erhöht sich die Lebensdauer des Schweißkopfes.

Hohe Standzeit der Schweißelektrode

Um die Gasvor- und -nachströmzeiten zu minimieren, hat Orbitalum die einzigartige Flow-Force-Funktion integriert, die den Schweißprozess bei Verwendung von geschlossenen Schweißköpfen entscheidend verkürzt: Durch die digitale Gassteuerung wird Schutzgas mit sehr hohem Volumenstrom direkt vom Druckminderer in den Schweißkopf geleitet – der unerwünschte Restsauerstoff wird dabei stoßartig ausgespült. Die dadurch reduzierten Vor- und Nachströmzeiten ergeben deutlich kürzere Prozesszeiten und somit eine höhere Produktivität und eine erhöhte Einschaltdauer. Der hohe Volumenstrom in der Nachströmzeit und die optional einstellbare Kühlkreislaufverzögerung reduzieren die Schweißkopftemperatur - ideal bei hoher Einschaltdauer. So ergibt sich unter anderem eine längere Standzeit der Schweißelektrode. Durch die optional einstellbare Permanent-Gas-Funktion wird das Eindringen von Sauerstoff in den Schweißkopf auch während den Nebenzeiten verhindert. Dadurch erreicht das Orbimat-System nahezu anlauffreie Nähte bei gleichzeitig niedrigen Prozesszeiten.

Erkennt angeschlossene Komponenten selbstständig

Der Orbimat 180 SW besitzt ein formschönes sowie praktisches Gehäuse mit seitlich integrierten Tragegriffen. Anschlüsse an der Gerätefront und Rückseite liegen zurückgesetzt geschützt vor mechanischen Beschädigungen. Der klappbare Deckel mit Display schützt im geschlossenen Zustand die Bedienelemente, den Systemdrucker und den Drehsteller, wenn das Gerät offline ist oder transportiert wird.

Der Orbimat 180 SW arbeitet an einem weiten Eingangsspannungsbereich von 110 V bis 230 V AC 50/60 Hz und kompensiert Netzschwankungen von 90 V bis 260 V AC. Spannungsspitzen werden bis zu 500 V AC ausgeglichen. Der Ausgangsschweißstrom ist mit 180 A für die meisten Anwendungsbereiche ausgelegt. Die Orbimat-Stromquelle erkennt und berücksichtigt automatisch die angeschlossenen Systemkomponenten. Das integrierte Flüssigkeitskühlsystem hält angeschlossene Schweißzangen und -köpfe stabil auf Temperatur.

(ID:45172811)