AKF Bank Investitionen werden wieder zunehmen

Redakteur: Claudia Otto

Das Neugeschäft der Düsseldorfer AKF Bank ist im Jahr 2012 erneut gestiegen, obwohl die Ausrüstungsinvestitionen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind. Die Eurokrise verringerte im zweiten Halbjahr 2012 die Investitionsbereitschaft.

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„Wir wollen eine Ergänzung zur Hausbank sein, denn das ist es, was der Mittelständler heute sucht“, betont Martin Mudersbach (Mitte), Vorsitzender der Geschäftsführung der AKF Bank.
„Wir wollen eine Ergänzung zur Hausbank sein, denn das ist es, was der Mittelständler heute sucht“, betont Martin Mudersbach (Mitte), Vorsitzender der Geschäftsführung der AKF Bank.
(Bild: Otto)

„Unsere Zielkundschaft sind inhabergeführte, mittelständische Betriebe und die investieren nur, wenn Aufträge in Sicht sind“, sagt Günter Jäger, Mitglied der Geschäftsführung der AKF Bank. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich dennoch auf 6 Mio. Euro (2011: 2,2 Mio. Euro). Die wichtigsten Faktoren dafür waren das verbesserte Zinsergebnis aus einem gesteigerten Geschäftsvolumen in Verbindung mit verringertem Risiko und einem gestiegenen Provisionsergebnis.

Originäres Neugeschäft im 33 auf 440 Mio. Euro gestiegen

Zusammen mit dem Ankauf von Forderungen der Leasinggesellschaften in der AKF-Gruppe in Höhe von 212,9 Mio. Euro erreichten die gesamten Neuausleihungen 652,8 Mio. Euro (2011: 547,6 Mio. Euro). Das gesamte Neugeschäft der Gruppe erreichte 687 Mio. Euro. Das darin enthaltene Leasing- und Mietkauf-Neugeschäft betrug 330 Mio. Euro und schließt die Auslandsgesellschaften mit ein.

Das originäre Neugeschäft stieg um 33 auf 440 Mio. Euro. Alle Geschäftsbereiche trugen dazu bei. Im Geschäftsbereich AKF Industriefinanz, der sich auf die Finanzierung von Produkten des Maschinenbaus, insbesondere Metall be- und verarbeitende Industrie sowie Grafisches Gewerbe, konzentriert, festigte das Absatz- und Direktgeschäft 2012 erneut die Marktposition auf Basis des Rekordniveaus im Vorjahr. Die AKF erwartet ein weiteres Wachstum für das laufende Jahr.

Erwerb der Ernst Factoring GmbH soll Kundennutzen steigern

Anfang des Geschäftsjahres hat die AKF die Factoringgesellschaft Ernst Factoring GmbH, Hamburg, erworben. Damit möchte der Finanzdienstleister den Nutzen für seine Kunden erhöhen. „Wir wollen eine Ergänzung zur Hausbank sein, denn das ist es, was der Mittelständler heute sucht“, betont Martin Mudersbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der AKF Bank.

Die erfreulichen Ergebnisse des ersten Quartals 2013 bestätigen die Erwartungen einer sich langsam stabilisierenden Wirtschaft und zunehmender Investitionsbereitschaft. So wurde zum 31. März innerhalb der AKF-Gruppe ein Neugeschäftsvolumen von 193 Mio. Euro (im Vorjahr 155 Mio. Euro) erzielt, was einem Zuwachs von 25 % entspricht. Mit einem Neugeschäft von 84 Mio. Euro im ersten Quartal (Anstieg von 19 %), trägt der Geschäftsbereich AKF Industriefinanz erneut wesentlich zum guten Quartalsergebnis bei. Die AKF blickt positiv in das laufende Jahr.

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