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Sensorik IO-Link für Industrie 4.0

Autor / Redakteur: Pierre-Yves Dénervaud / Udo Schnell

Welche Möglichkeiten der Kommunikation mit der Umgebung ein Sensor bietet, wird durch Industrie 4.0 immer wichtiger. Aus diesem Grund werden auch Standardsensoren zunehmend mit weiteren Schnittstellen, beispielsweise dem IO-Link, ausgestattet.

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Die Ultraschallsensoren eignen sich für die Auf- und Abspulüberwachung, wobei die Versionen mit IO-Link-Schnittstelle die Entfernung zwischen Sensor und Objekt auch als Digitalwert bereitstellen können.
Die Ultraschallsensoren eignen sich für die Auf- und Abspulüberwachung, wobei die Versionen mit IO-Link-Schnittstelle die Entfernung zwischen Sensor und Objekt auch als Digitalwert bereitstellen können.
(Bild: Contrinex)

Eine immer größere Bedeutung für Sensoren hat deren Netzwerkfähigkeit. Die Punkt-­zu-Punkt-Kommunikation auf Sensorik- und Aktorikebene bildet schließlich eine der wichtigsten Kerntechniken der IT-gestützten Automatisierung im Sinne von Industrie 4.0. Contrinex stattet daher nicht nur komplexe Sensoren, sondern auch seine Standardbaureihen mit der IO-Link-Schnittstelle aus. Ohne dass dadurch Mehrkosten entstehen, kann der Anwender so entscheiden, ob er die Vorteile des IO-Link-Standards nutzen möchte oder den Standardausgang verwendet.

Mit IO-Link-Schnittstelle erhältlich sind unter anderem die klassischen PNP-schaltenden Induktivsensoren von Contrinex mit gängigen Schaltabständen von 0,6 bis 40 mm in den Baugrößen Ø 3 mm bis M30 sowie in quaderförmigen Bauformen von 8 mm × 8 mm bis 40 mm × 40 mm. Auch die Ganzmetallsensoren der Full-Inox-Familie verfügen über einen ASIC-Chip mit IO-Link-Schnittstelle und entsprechen so bereits den Anforderungen von Industrie 4.0.

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Sensoren für raue Bedingungen

Die neuen induktiven Ganzmetallsensoren der Baureihe Full Inox Miniature von Contrinex sind die kleinsten voll integrierten induktiven Sensoren auf dem Markt. Sie sind in den Baugrößen M5 und Ø 4 mm jeweils als PNP- oder NPN-Version verfügbar und bieten sich überall dort an, wo Bauraum knapp und die Betriebsbedingungen rau sind. Aufgrund des ASIC mit IO-Link-on-Chip sind alle PNP-Typen serienmäßig für die Anforderungen von Industrie 4.0 gerüstet.

Die Full-Inox-Miniature-Sensoren verfügen über eine gute Temperaturstabilität von -25 bis 70 °C und besitzen eine hohe Schaltfrequenz bis 1200 Hz sowie einen großen Schaltabstand von 3 mm. Das robuste, einteilige Edelstahlgehäuse der Induktivsensoren besitzt die Schutzarten IP68 und IP69K. Es ist korrosions- und seewasserbeständig sowie druckfest bis 80 bar. Zusammen mit der vergossenen Elektronik sorgt dieses Gehäuse für Zuverlässigkeit in anspruchsvollen Umgebungen der Robotik, Mikromechanik oder linearen Antriebstechnik. Die Sensoren tragen zu einer Reduzierung der Maschinenmasse bei, ohne an mechanischer Festigkeit einzubüßen. Sensorbedingte Ausfallzeiten werden praktisch ausgeschlossen.

Außerdem hat Contrinex eine Baureihe induktiver Sensoren für die Lebensmittelbranche im Portfolio, die in der PNP-Schließer-Version auch IO-Link-fähig sind. Die Ecolab-geprüften Ganzmetallsensoren der Full-Inox-Washdown-Familie (Baugrößen M12, M18 und M30) sind neu mit einer Classics Washdown-Version ergänzt worden. Erhältlich in der gängigen Baugröße M12 weist der neue Sensortyp eine Stirnfläche aus FDA-konformem Polyphenylensulfid (PPS) auf. Beide Gehäusetypen sind in lebensmittelverträglichem Edelstahl V4A ausgeführt.

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