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Ucimu Italien ist wieder da

Redakteur: Stéphane Itasse

Nach langer Durststrecke sind die italienischen Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotik und Automationssystemen zu alter Stärke zurückgekehrt.

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„Leider müssen wir auch nach vorne schauen“, sagte Ucimu-Präsident Massimo Carboniero zum Ausblick auf 2019.
„Leider müssen wir auch nach vorne schauen“, sagte Ucimu-Präsident Massimo Carboniero zum Ausblick auf 2019.
(Bild: Itasse)

Die Mitgliedsunternehmen des italienischen Verbands der Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotik und Automation Ucimu haben 2018 ihre Produktion verglichen mit 2017 um 11,3 % auf 6,78 Mrd. Euro erhöht, wie Verbandspräsident Massimo Carboniero auf der EMO Hannover 2019 sagte. Der Export stieg um 8,2 % auf 3,66 Mrd. Euro. Damit hat das Land weltweit wieder den vierten Platz bei den Herstellern und den dritten Platz bei den Exporteuren von Werkzeugmaschinen inne.

Deutlich wieder belebt hat sich auch der italienische Inlandsmarkt. Der Konsum stieg im vergangenen Jahr um 15,7 % auf 5,16 Mrd. Euro. Die lokalen Hersteller steigerten ihre Lieferungen um 15,2 % auf 3,11 Mrd. Euro, die Importe wuchsen sogar um 16,3 % auf 2,05 Mrd. Euro.

„Leider müssen wir auch nach vorne schauen“, sagte Carboniero zum Ausblick auf das laufende Jahr. Und er erläuterte: „Die Verlangsamung des Marktes betrifft nicht nur Italien, sondern den gesamten internationalen Markt. Wir hoffen, dass wir das Volumen halten können.“ Im ersten Halbjahr gingen die Aufträge um 19 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Dabei war der Einbruch mit -43 % im zweiten Quartal besonders stark.

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