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Auslandsmärkte Italiens Werkzeugmaschinenbau wächst zweistellig

| Redakteur: Stéphane Itasse

Eine zweistellige Wachstumsrate für fast alle Indikatoren haben Italiens Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotern und Automationssystemen 2017 verzeichnet.

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Italiens Maschinenbauer haben ihre Krise 2017 hinter sich gelassen.
Italiens Maschinenbauer haben ihre Krise 2017 hinter sich gelassen.
(Bild: BLM)

Das Jahr 2018 wird ebenfalls positiv sein, wie der Verband Ucimu – Sistemi per Produrre laut eigener Mitteilung erwartet. Wie aus den vom Centro Studi & Cultura di Impresa von Ucimu erarbeiteten, vorläufigen Daten hervorgeht, verzeichnete die Produktion im Jahr 2017 einen Anstieg zum Vorjahr von 10,1 % auf 6,11 Mrd. Euro. Es handelt sich somit um das vierte aufeinanderfolgende Wachstumsjahr und beim absoluten Wert um den Rekord für die italienische Fachindustrie.

Italienische Maschinenbauer wachsen vor allem im Inland

Wachstumstreiben waren laut Mitteilungen die Lieferungen der italienischen Hersteller auf dem Inlandsmarkt, um 16,1 % auf 2,67 Mrd. Euro stiegen. Doch auch der Export entwickelte sich mit einem Plus von 5,8 % auf 3,44 Mrd. Euro positiv. Die wichtigsten Auslandsmärkte waren die Volksrepublik China mit 248 Mio. Euro (+11,5 %), Deutschland mit 245 Mio. Euro (–5,8 %), die USA mit 226 Mio. Euro (–8,7 %,), Frankreich mit 157 Mio. Euro (-0,7 %) und Polen mit 110 Mio. Euro (+22,2 %).

Der Verbrauch an Werkzeugmaschinen, Robotern und Automationssystemen stieg um 13,8 % auf 4,39 Mrd. Euro und übertrag den Wert des italienischen Marktes vor der Krise, als er seinen Höhepunkt (4,345 Mrd. Euro im Jahr 2007) erreicht hatte.

Ucimu erwartet weiteres Wachstum für 2018

Der positive Trend wird im gesamten Jahr 2018 andauern, wie Ucimu weiter erwartet. Die Produktion soll die 6,5-Mrd.-Euro-Grenze erreichen (+6,2 %), der Export 3,6 Mrd. Euro, 4,7 % mehr als im Vorjahr. Der Verbrauch ebenfalls weiter steigen, der Verband erwartet 4,75 Mrd. Euro (+8,2 %). Davon sollen sowohl die Lieferungen der italienischen Hersteller auf dem Inlandsmarkt profitieren, die der Verband bei 2,89 Mrd. Euro (+8,2 %) erwartet, als auch der Import, der auf 1,86 Mrd. Euro (+8,1 %) steigt.

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