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Hannover Messe 2017

It´s OWL: Digitalisierung im Fokus

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Auf der Hannover Messe 2017 zeigen 40 Unternehmen des Spitzencluster It´s OWL Industrie-4.0-Lösungen für den Mittelstand zur Optimierung der Produktionsarbeit.

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Auf dem OWL-Gemeinschaftsstand präsentieren 40 Unternehmen und Forschungseinrichtungen Lösungen für Industrie 4.0.
Auf dem OWL-Gemeinschaftsstand präsentieren 40 Unternehmen und Forschungseinrichtungen Lösungen für Industrie 4.0.
(Bild: OWL GmbH)

Big Data, komplexe Maschinen und individualisierte Produkte steigern die Anforderungen an die Beschäftigten in produzierenden Unternehmen. Industrie 4.0 wird deshalb nur gelingen, wenn neue Technologien die Entwicklung und Bedienung von Produktionsanlagen vereinfachen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen. Im Technologie-Netzwerk It‘s OWL entwickeln rund 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam Lösungen für intelligente Produkte und Produktionsverfahren.

Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer It´s OWL Clustermanagement GmbH: „Der Weg zur Industrie 4.0 ist für jedes Unternehmen unterschiedlich. Der Mensch aber bleibt im Zentrum. Wir müssen jetzt Assistenzsysteme, Verfahren der intuitiven Bedienung und neue Entwicklungsmethoden in die Unternehmen zu bringen – gerade die kleinen und mittleren. Dabei gilt es, die Technologieakzeptanz zu fördern und die Beschäftigten einzubinden.“

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Durch den Einsatz von Augmented Reality kann die Produktentwicklung erheblich optimiert werden.
Durch den Einsatz von Augmented Reality kann die Produktentwicklung erheblich optimiert werden.
(Bild: Fraunhofer IEM)

Wie AR in der Produktentwicklung funktioniert, kann der Besucher auf der Messe am Beispiel der Entwicklung einer Industriezentrifuge erleben, die für die Produktion von Milch oder Apfelsaft eingesetzt wird. Die Zentrifuge wird bereits im Entwurfsstadium optimal an ihren späteren Einsatzort angepasst. Eine Datenbrille projiziert aktuelle Entwicklungsentwürfe direkt an den späteren Verbauungsort. So erkennt der Vertriebsmitarbeiter vor Ort erforderliche Anpassungen und kann sie digital an sein Entwicklerteam weiterleiten. Aufwendige Korrekturschleifen in der Entwicklung können so auf ein Minimum reduziert werden. Der Aufwand für Produktentwicklung, Test, Einbau und Inbetriebnahme verringert sich deutlich. Von der Bestellung einer neuen Zentrifuge bis zu ihrer Inbetriebnahme sparen Unternehmen künftig Zeit und Kosten.

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