Erneuerbare Energien Jährliche Investitionen durch erneuerbare Energien verdoppeln sich bis 2020

Redakteur: Stéphane Itasse

Bis zum Jahr 2020 verdoppeln sich die jährlichen Investitionen durch den Ausbau der erneuerbaren Energien auf über 28 Mrd. Euro. Insgesamt investiert die Branche in den nächsten zehn Jahren allein in Deutschland 235 Mrd. Euro, wie die Prognos AG im Auftrag des Bundesverbandes erneuerbare Energie (BEE), der Agentur für erneuerbare Energien und der Deutschen Messe AG ermittelt hat.

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Grundlage für die Berechnungen von Prognos sind die Ausbauprognosen der Branche für die erneuerbaren Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr bis 2020, teilt der BEE am Mittwoch weiter mit. „Mit den anstehenden Milliardeninvestitionen im Bereich der erneuerbaren Energien erhöhen sich Beschäftigung und Wertschöpfung in Deutschland, ohne dabei das Klima zu belasten und Ressourcen zu verschwenden“, sagt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann.

Erneuerbare Energien brauchen stabilen politischen Rahmen

Voraussetzung für diese positive Entwicklung seien allerdings stabile politische Rahmenbedingungen, wie sie im Stromsektor beispielsweise das erneuerbare-Energien-Gesetz bietet. Auch in den Sektoren Wärme und Verkehr müsse die verlässliche Förderung der erneuerbaren Energieträger sowie deren umfassende Integration in die Energieversorgung nun zügig vorangebracht werden.

Jens Hobohm, Leiter Energiewirtschaft bei der Prognos AG, erläutert: „Die Ergebnisse unserer Berechnungen zeigen, dass erneuerbare Energien in den kommenden Jahren eine immer wichtigere Bedeutung für den Standort Deutschland haben können, wenn die Ausbauprognosen der Branche eintreten.“

Die Investitionen durch den Ausbau der erneuerbaren Energien liegen schon heute über denen der konventionellen Strom- und Gasversorger, heißt es, die nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft 2009 rund 12,4 Mrd. Euro betrugen. Bis 2020 würden die erneuerbaren Energien auch in Sachen Beschäftigung mit voraussichtlich mindestens 500000 Arbeitsplätzen andere Schlüsselindustrien wie die Chemiebranche deutlich übertreffen.

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