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Epson

Japanischer Roboter-Hersteller steigert Marktanteil bei Scara-Robotern

23.09.2009 | Redakteur: Rüdiger Kroh

Volker Spanier, Leiter Factory Automation der Epson Deutschland GmbH: „Wir sehen uns als Marktführer bei Kleinrobotern.“ Bild: Kroh
Volker Spanier, Leiter Factory Automation der Epson Deutschland GmbH: „Wir sehen uns als Marktführer bei Kleinrobotern.“ Bild: Kroh

Mit diversen neuen Produkten aus dem Robotik-Bereich – darunter der erste Sechs-Achs-Knickarm-Roboter aus eigener Produktion – will der japanische Roboterhersteller Epson gestärkt aus der Wirtschaftskrise hervorgehen.

„Unsere Innovationen sind ein Grund dafür, dass wir derzeit besser als der Wettbewerb dastehen. Sie sind bei vielen Kunden die Eintrittskarte für Gespräche“, verkündet Volker Spanier, Leiter Factory Automation der Epson Deutschland GmbH, selbstbewusst.

Der Epson-Manager belegt dies anhand der Zahlen des internationalen Robotik-Verbandes IFR: Während der europäische Robotermarkt im ersten Halbjahr 2009 um 52% einbrach − bei Scaras sogar um 54% − lag Epson im Scara-Bereich in den ersten sechs Monaten nur um 28% unter dem Ergebnis des Jahres 2008. „Wenn man das umrechnet, haben wir in Europa unseren Marktanteil um 60% gesteigert“, betont Spanier.

Erster Knickarm-Roboter aus Eigenproduktion

Neu im Epson-Produktportfolio ist die PC-basierte Steuerung RC 620 für bis zu 16 Manipulatoren. Ein weiterer Hoffnungsträger ist den Sechs-Achs-Roboter C3, die erste Epson-Eigenentwicklung in dieser Kinematik. Bislang stammten die Knickarmroboter von Motoman. „Die Sechs-Achser machen bei uns nur einen Anteil von gut 10% aus“, erklärt der Epson-Manager. „Wir sehen unsere Stärke weiter im Scara-Segment.“ Volker Spanier will aber weitere Eigenentwicklungen nicht ausschließen.

Epson-Sechs-Achser jetzt auch in Reinraumausführung erhältlich

Der kompakte C3-Roboter hat eine maximale Reichweite von 600 mm und bewegt eine Nennlast von 3 kg. Durch die Epson Smart-Motions-Technologie kombiniert der Sechs-Achs-Knickarm-Erstling C3 präzise Fahrten mit hoher Geschwindigkeit und ist jetzt auch in Reinraumausführung (Klasse ISO 3 – äquivalent zur Reinraumklasse 10) erhältlich. Dank einer optimierten Geometrie des dritten Gelenks mit noch kleinerem Drehradius, kann der C3 auch an beengten Produktionsstellen eingesetzt werden.

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