Gabelstapler-Boom Jungheinrich dreht Zeiger für die Umsatzprognose nach oben

Autor / Redakteur: Michael Schilling, dpa-AFX / Peter Königsreuther

Die, wie es vom Unternehmen heißt, große Nachfrage nach Gabelstaplern lässt Jungheinrich optimistischer in die Zukunft blicken. Hier mehr Details.

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Gabelstapler sind eine Expertise von Jungheinrich. Die Nachfrage nach diesen Logistikhelfern boome. Deshalb sieht das Unternehmen jetzt optimistischer in die Zukunft.
Gabelstapler sind eine Expertise von Jungheinrich. Die Nachfrage nach diesen Logistikhelfern boome. Deshalb sieht das Unternehmen jetzt optimistischer in die Zukunft.
(Bild: Jungheinrich)

Bessere Konjunkturperspektiven nach der Corona-Rezession 2020 lassen den Gabelstaplerhersteller Jungheinrich optimistischer auf das laufende Jahr blicken. Angesichts stark anziehender Aufträge im ersten Quartal wird die Umsatzprognose auf 4 bis 4,2 Milliarden Euro angehoben, nach zuvor 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro, wie die Jungheinrich AG am Donnerstag in Hamburg mitteilte.

Gutes Zeichen! Braucht man mehr Transporttechnik, läuft der Handel wieder

Die Zuversicht des Managements fußt, wie erwähnt, auf der großen Nachfrage nach der Transporttechnik des Konzerns. Und wenn der Welthandel anzieht, steigt erfahrungsgemäß der Bedarf an Gabelstaplern und Lagertransportlösungen, um den sich erhöhenden Warenfluss, etwa in Logistikzentren, zu bewältigen. Der Auftragseingang stieg laut vorläufiger Zahlen im ersten Quartal um 30 Prozent auf gut 1,3 Milliarden Euro. Für 2021 rechnet das Jungheinrich-Management mit einem Ergebnis zwischen 4,2 und 4,5 Milliarden Euro. Das wären im besten Fall 400 Millionen Euro mehr als bislang in Aussicht gestellt, wie betont wird.

Ebit könnte rund 40 Millionen Euro mehr werden, als gedacht

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) peilt das Unternehmen nun in diesem Jahr 300 bis 350 Millionen Euro an, nachdem bisher maximal 310 Millionen Euro auf dem Zettel gestanden hatten.

2020 war der Umsatz laut Zahlen vom März auf bei 3,81 Milliarden Euro (Vorjahr: 4 Mrd) zurückgefallen. Der Auftragseingang schrumpfte von 3,92 Milliarden auf 3,79 Milliarden Euro.

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