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Reinigung Kärcher nimmt Kompetenzzentrum in Betrieb

| Redakteur: Gary Huck

Der Reinigungsmittelhersteller Kärcher richtete an seinem Hauptsitz in Winnenden ein Kompetenzzentrum ein. Dort werde neue Produkte erforscht und entwickelt.

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Im Kompetenzzentrum in Winnenden soll das Know-how von Kärcher in den Bereichen Forschung und Entwicklung noch erweitert werden.
Im Kompetenzzentrum in Winnenden soll das Know-how von Kärcher in den Bereichen Forschung und Entwicklung noch erweitert werden.
(Bild: Kärcher)

Das Herzstück der Einrichtung, ein 240 m² großes Chemielabor, ist laut Kärcher mit einer modernen Forschungsinfrastruktur ausgestattet. Das Zentrum umfasst außerdem noch ein Textilprüflabor und eine anwendungstechnische Testumgebung. Die Einrichtung ermöglicht dem Unternehmen, seine Forschungs- und Entwicklungskapazitäten zu erweitern.

Dort können zum Beispiel Reinigungstextilien wie Tücher und Wischmops geprüft werden. Faserzusammensetzung und Verarbeitung von Reinigungsmitteln können nach Angaben des Unternehmens detailgenau auf Zug-, Druck- sowie Waschbeständigkeit und Abrieb untersucht werden. Im Chemielabor könnten Forscher und Entwickler auf über 1000 chemische Rohstoffe zugreifen. Qualität, Ergonomie, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit von Produkten können im Anwendungscenter geprüft werden. Unterschiedliche Testflächen wie empfindliche Fliesen, geölte Holzböden und Beläge wie PVC oder Teppich sollen umfangreiche Produktprüfungen ermöglichen.

Ökologie und Nachhaltigkeit gewinnen an Bedeutung

Laut Kärcher müssen Reinigungsmittel heutzutage viele Anforderungen erfüllen. Neben der Wirksamkeit gegen Schmutz ist auch die Sicherheit für den Anwender und die Umwelt wichtig. Ökologie und Nachhaltigkeit würden immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Reinigungsspezialist will sich in seinem Kompetenzzentrum diesen Herausforderungen stellen. „Wir können bereits auf mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklung unterschiedlicher Reinigungsmittel zurückgreifen. Mit dem neuen Kompetenzzentrum in Winnenden bauen wir dieses Know-how in der Zukunft weiter aus“, sagt Hartmut Jenner, Vorstandsvorsitzender bei Kärcher. Das Unternehmen produziert mehr als 600 Reinigungsmittel, die sowohl in privaten Haushalten als auch in der Landwirtschaft, Industrie und Gebäudereinigung zum Einsatz kommen, heißt es von Kärcher.

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