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Verpackungstechnik Karton mit Köpfchen

| Autor/ Redakteur: Sabine Mühlenkamp / Bernd Maienschein

Eine Pharmaverpackung ist heute weit mehr als nur ein einfacher Blister oder ein langweiliger Karton. Entsprechend ausgestattet schützt sie das Medikament, dient als Dosierhilfe oder erleichtert die Anwendung. Welche Aufgabe die Verpackung auch übernimmt, neue Entwicklungen tragen dazu bei, dass die Medikamenteneinnahme noch sicherer wird.

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Dieser neue Originalitätsverschluss kommt ohne Verklebung aus.Bild: Edelmann
Dieser neue Originalitätsverschluss kommt ohne Verklebung aus.Bild: Edelmann
( Archiv: Vogel Business Media )

Wer hat nicht schon einmal vergessen, eine Tablette pünktlich zu nehmen? Wenn nicht Familienmitglieder oder Pflegepersonal die Patienten daran erinnern würden, wäre die Fehlmedikation wohl weitaus höher. Daher arbeitet die Pharmaindustrie mit Hochdruck an neuen Systemen, die die Medikamenteneinnahme noch sicherer machen.

Stora Enso stellte beispielsweise jüngst eine intelligente Verpackung für Medikamente vor, die aus einem neuen Karton mit integriertem Mikrochip besteht. Dieser enthält relevante Informationen, wie etwa Datum, Uhrzeit und welche Medikamente der Packung entnommen wurden.

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Mithilfe eines eingebetteten Antwortschalters kann der Patient zudem aufzeichnen, wie er auf die Medikamente reagiert. Optional kann ein akustisches Signal hinzugefügt werden, das den Patienten an die Einnahme der Medikamente erinnert.

System auf RFID-Basis mit neuen Handys kompatibel

„Stora Enso ist weltweit das erste Unternehmen, das die neue Einzelchip-Lösung von Cypak in pharmazeutischen Verpackungen verwendet“, erläutert Ismo Saarinen, Direktor Stora Enso Pharmaceutical Solutions in Finnland. Das System entstand in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Chiphersteller Cypak. Es basiert auf der RFID-Technologie und ist mit neuen Handytechnologien kompatibel.

Ganz entscheidend für den Anwendungserfolg ist die frühe Zusammenarbeit zwischen Arzneimittelhersteller und Verpackungsspezialist. Faller entwickelte zum Beispiel mit dem Arzneimittelhersteller Nycomed eine Konstruktion, die die Anforderungen des Marketing in der technischen Weiterverarbeitung auch in hohen Auflagen umsetzt.

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