Autodesk University Keine Angst vor der Automatisierung haben, sondern deren Möglichkeiten nutzen

Autor Stefanie Michel

Der Softwarehersteller Autodesk lädt in Las Vegas regelmäßig zur Autodesk University. Im Fokus dieses Mal: Die unzähligen Möglichkeiten der Automatisierung.

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Zur 25. Autodesk University kamen 2017 knapp 10.000 Besucher nach Las Vegas.
Zur 25. Autodesk University kamen 2017 knapp 10.000 Besucher nach Las Vegas.
(Bild: Stefanie Michel)

Mit „The Future in making“, also mit der Zukunft der Herstellung, beschäftigte sich die diesjährige Autodesk University in Las Vegas. Zu diesem Event konnte CEO Andrew Anagnost am 14. November bei der Eröffnung knapp 10.000 Besucher aus den Bereichen Architektur, Unterhaltung, Infrastruktur und Industrie begrüßen. In seiner ersten Keynote als CEO stand die zunehmende Automatisierung im Fokus, die zum einen neue Entwicklungen eröffnet, aber auch Angst vor Jobverlust schürt.

Der Nutzen von Generative Design

„Anstatt zu beklagen, dass Automatisierung Jobs kostet, sollten wir darüber sprechen was uns die Automatisierung bringen kann“, so Anagnost und verweist auf die neuen Möglichkeiten – beispielsweise durch Nutzung von Generative Design, um aus zahlreichen Möglichkeiten die optimale Variante in kürzester Zeit zu berechnen. Auch das Beispiel einer Elektronikfabrik von Bosch in Frankreich zeigte, dass auch die Transformation ganzer Standorte trotz Automatisierung funktionieren kann: Haben dort einst die Mitarbeiter wenige Produkte in großen Mengen hergestellt, können nun viele unterschiedliche Produkte in kleinen Mengen hochautomatisiert hergestellt werden.

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Man hatte die Fabrik mithilfe von Autodesk Factory Design fit für Industrie 4.0 gemacht und zwar so erfolgreich, dass man nun zum einen mehr Mitarbeiter beschäftigt, zum anderen die „Time-to-Market“ von 16 auf 4 Monate verkürzen konnte. Daher sprach Anagnost eindringlich: „Automatisierung und Arbeitsplatzwachstum können nebeneinander existieren!“

Visionen für eine bessere Welt

Allerdings, und das ist wichtig für die zukünftige Entwicklung weltweit, werden Kenntnisse in den entsprechenden Technologien benötigt, man müsse die Entwicklungen annehmen und sich anpassen. Andernfalls würden ganze Regionen und Gesellschaftsschichten abgehängt.

Und welche Rolle spielt Autodesk dabei? „Wir zeigen auf der Autodesk University, unsere Visionen, wohin sich die Welt entwickeln wird: Wohin entwickelt sich die Automatisierung und wie bringen wir das in das tägliche Leben?“ Und dafür will das Unternehmen die entsprechende Software für jeden verfügbar machen. Zudem will das Unternehmen zur Weiterbildung beitragen. Ziel ist – das große Schlagwort der Veranstaltung – „more, better, less“, also mehr in besserer Qualität und weniger negativen Auswirkungen auf die Welt herstellen.

Weiter Informationen und Bilder der Veranstaltung finden Sie in Kürze hier.

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