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Delo Hochtemperatur-Klebstoff

Klebstoffe meistern höllische Aufgaben

| Redakteur: Peter Königsreuther

Von der Automobilindustrie über den Maschinenbau bis zur Leistungselektronik: Klebstoffe müssen immer öfter auch bei gestiegenen Temperaturanforderungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Die Klebstoffindustrie hat dafür eine Vielzahl an Produkten entwickelt, die konstruktive, Dicht- und Vergussanforderungen erfüllen, wie etwa die Systeme von Delo.

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Auch Elektromotoren werden immer leistungsfähiger, wodurch mehr Wärme entsteht; gleichzeitig kommt es wegen kompakterer Bauformen verstärkt zu Stauwärme. HT-Klebstoffe von Delo sind deshalb für die Verklebung von Magneten oder die Befestigung des Rotors auf der Welle das richtige Mittel zum Erfolg, wie es heißt. Doch das ist nicht alles, was das Einsatzsspektrum dieser Materialien betrifft...
Auch Elektromotoren werden immer leistungsfähiger, wodurch mehr Wärme entsteht; gleichzeitig kommt es wegen kompakterer Bauformen verstärkt zu Stauwärme. HT-Klebstoffe von Delo sind deshalb für die Verklebung von Magneten oder die Befestigung des Rotors auf der Welle das richtige Mittel zum Erfolg, wie es heißt. Doch das ist nicht alles, was das Einsatzsspektrum dieser Materialien betrifft...
(Bild: Delo)

Die größte Herausforderung der Klebtechnik ist ihr eigener Erfolg. Die Anwender wollen sie für immer höhere Anforderungen nutzen, gerade was Temperaturen angeht. So wurden in den vergangenen Jahren vermehrt Klebstoffe entwickelt, die sich auch im Hochtemperaturbereich einsetzen lassen, der je nach Verständnis meist bei 180 bis 200 °C beginnt.

Dabei ist es wichtig zu beachten, dass auch ein solcher Klebstoff bei Hitze geringere Festigkeiten als bei Raumtemperatur aufweist. Jedoch bleibt er durch die starke Vernetzung seiner Polymere dauerhaft stabil und erfüllt seine Funktion im Materialverbund.

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Bunter Anwendungs-Cocktail

Einen Bedarf an hochtemperaturbeständigen (HT-) Klebstoffen gibt es in zahlreichen Branchen. Im Automotive-Bereich werden sie beispielsweise für Sensoren der Motor- und Abgassteuerung in heißen Umgebungen eingesetzt und sind dort zusätzlich noch aggressiven Chemikalien ausgesetzt. Zudem sind sie für weitere Komponenten in Antriebsnähe gefragt, da die Temperaturanforderungen im Motorraum wegen der Einführung eines neuen Kühlsystems zuletzt noch einmal gestiegen sind. Die neue Kühlung ist stärker, erzeugt dadurch aber auch mehr Abwärme und hat so einen stärkeren Einfluss auf andere Komponenten im Motorraum.

Elektromotoren werden immer leistungsfähiger, wodurch mehr Wärme entsteht; gleichzeitig kommt es wegen kompakterer Bauformen verstärkt zu Stauwärme. HT-Klebstoffe sind deshalb für die Verklebung von Magneten oder die Befestigung des Rotors auf der Welle unverzichtbar. Darüber hinaus werden sie im Werkzeug-Bereich für weitere Anwendungen verwendet: Als Vergussmasse fixieren sie etwa die sich stark aufheizenden Kupferdrähte der Rotoren von Kompaktwinkelschleifer-Motoren und schützen sie vor Beschädigungen durch Abrasion infolge der eingesaugten, mit Schleifpartikeln angereicherten Luft.

Schließlich finden sich HT-Klebstoffe auch in der Leistungselektronik, zum Beispiel für Schienenfahrzeuge und Ölbohrequipment. Dort fließt so viel Strom, dass sich die elektrischen Komponenten auf über 200 °C erhitzen. Im Luftfahrtbereich dagegen sind hochtemperaturbeständige Klebstoffe angesichts der Umgebungstemperaturen selten gefordert und werden nur in Triebwerksnähe in Betracht gezogen, zum Beispiel für den Einlauf, die Fanschaufeln oder die Vorderleiträder.

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