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Windenergie

Kleinwindenergieanlagen aus dem Baukasten

| Autor / Redakteur: Carsten Schröder / Monika Zwettler

Kleinwind-Energieanlagen: Gemäß einer Prognose der Small Wind Manufacturers Worldwide Distribution wird sich die jährliche Neuinstallation in den nächsten fünf Jahren mehr als verzehnfachen.
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Kleinwind-Energieanlagen: Gemäß einer Prognose der Small Wind Manufacturers Worldwide Distribution wird sich die jährliche Neuinstallation in den nächsten fünf Jahren mehr als verzehnfachen. (Bild: Phoenix Contact)

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Für die Hersteller von Kleinwindenergieanlagen stellt Phoenix Contact einen umfangreichen Baukasten an Komponenten, Systemen und Dienstleistungen zur Verfügung, mit dem sich die Anlagen schnell und wirtschaftlich automatisieren lassen.

Der Grund für die Konzentration der Kleinwindenergieanlagen-Hersteller in anderen Ländern liegt in den unterschiedlichen Fördervoraussetzungen. In Deutschland werden den Betreibern sowohl kleiner wie auch großer Windenergieanlagen neun Cent für eine Kilowattstunde vergütet. Im Gegensatz dazu fördern zahlreiche Staaten gezielt Anlagen, deren Leistung unterhalb eines bestimmten Werts angesiedelt ist.

Trotz dieses finanziellen Nachteils wächst auch in der Bundesrepublik die Anzahl der installierten Kleinwindenergieanlagen. Dies resultiert nicht nur aus ihrer zunehmenden Effizienz, sondern ebenso aus den steigenden Strompreisen. Indem der erzeugte Strom selbst verbraucht werden kann, erhält der Betreiber nicht die Einspeisevergütung von neun Cent als Gegenwert. Diese entspricht vielmehr den eingesparten Stromkosten, die in der Regel deutlich über dem Betrag rangieren.

Genaue Anpassung an die jeweiligen Anforderungen

Vor diesem Hintergrund ist die Zahl der in Europa beheimateten Hersteller von Kleinwindenergieanlagen ebenfalls erheblich gewachsen. Denn gemäß einer Prognose der Small Wind Manufacturers Worldwide Distribution wird sich die jährliche Neuinstallation von Kleinwindenergieanlagen in den nächsten fünf Jahren mehr als verzehnfachen. Von derartigen Aussichten beflügelt, engagieren sich immer neue Unternehmen in der Entwicklung einer Kleinwindenergieanlage.

Die beteiligten Betriebe kommen dabei aus den verschiedenen Bereichen des Maschinenbaus oder sind Spezialisten im Umfeld der Aerodynamik. Die Komplexität der Lösungen hat sich jedoch in den letzten Jahren stetig erhöht. Da die meisten Entwickler nicht auf die Konzeption und Umsetzung von WEA spezialisiert sind, müssen sie die eigenen Kompetenzen ausschöpfen und für die Bereiche, in denen kein Know-how vorliegt, fachkundige Unterstützung suchen.

Einheitliche Serienlösung ist nicht möglich

Phoenix Contact arbeitet schon seit längerem mit Kleinwindenergieanlagen-Herstellern zusammen und hat somit ein umfassendes Wissen hinsichtlich der Automation entsprechender Anlagen aufgebaut. Diese Expertise ist jetzt in einer modularen Lösung zusammengefasst worden, mit der sich nahezu jeder Kleinwindenergieanlagen-Typ innerhalb kurzer Zeit automatisieren lässt.

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