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L& R Kältetechnik auf der Kuteno Nord 2018

Klimawandel im Kältemitteleinsatz – Was tun?

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die F-Gase-Verordnung regelt den schrittweisen Ausstieg aus den H-FKW-Kältemitteln und zwingt damit nicht nur Kunststoffverarbeiter dazu, ein entsprechendes Ausstiegsszenario vorzubereiten. L&R Kältetechnik werde unter anderem auf der Kuteno Nord 2018 den Anwendern zur Seite stehen.

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Laut Rüßmann, dem L&R-Geschäftsführer stehen bereits Medien zur Verfügung, die mit geringem technischen Aufwand in vorhandenen Kälteanlagen eingesetzt werden können. Aber, gibt der L&R-Entscheider zu bedenken: „Diese vergleichsweise neuen Kühlmedien sind noch sehr teuer. Wir empfehlen den Anwendern abzuwarten oder Alternative Medien zu prüfen. L&R präsentiert Lösungen und berät dazu auf der Kuteno Nord 2018 in der Halle A2 im Forum.
Laut Rüßmann, dem L&R-Geschäftsführer stehen bereits Medien zur Verfügung, die mit geringem technischen Aufwand in vorhandenen Kälteanlagen eingesetzt werden können. Aber, gibt der L&R-Entscheider zu bedenken: „Diese vergleichsweise neuen Kühlmedien sind noch sehr teuer. Wir empfehlen den Anwendern abzuwarten oder Alternative Medien zu prüfen. L&R präsentiert Lösungen und berät dazu auf der Kuteno Nord 2018 in der Halle A2 im Forum.
(Bild: L&R)

Kunststoff braucht Kälte, konstatieren die L&R-Experten: Denn eine präzise Temperaturführung ist zwingend erforderlich, um Spritzguss- und Extrusionskomponenten von hoher Qualität zu fertigen. Für L&R Kältetechnik gehöre die Kunststoffindustrie deshalb zu den Kernzielbranchen. Zumal das Unternehmen in Südwestfalen und damit in einer Hochburg der Kunststoffverarbeitung angesiedelt ist.

Mittelfristig müssen Alternativen her – aber welche?

Aus diesem Grunde ist die Kuteno (Kunststofftechnik Nord) in Rheda-Wiedenbrück für L&R quasi ein echtes „Heimspiel“ im Messekalender und eine gute Gelegenheit, die Kompetenz in der Kälteerzeugung unter anderem für Spritzgussprozesse herauszustellen, wie es weiter heißt. Außer der Energieeffizienz werde dabei das Thema Kältemittel im Zentrum vieler Messegespräche stehen Burkhard Rüßmann, Geschäftsführer von L&R, erklärt: „Fluorierte Kältemittel wie R 404A und R 507 und demnächst auch R410A und R134a, die in vielen Kälteanlagen auch in der Kunststoffindustrie zum Einsatz kommen, dürfen nur noch begrenzte Zeit eingesetzt beziehungsweise nachgefüllt werden. Die Betreiber müssen sich also mittelfristig darauf vorbereiten, andere Kältemittel einzusetzen.“

Cool bleiben, nicht alles zu hitzig angehen

Laut Rüßmann stehen bereits Medien zur Verfügung, die mit geringem technischen Aufwand in vorhandenen Kälteanlagen eingesetzt werden können. Aber, gibt der L&R-Entscheider zu bedenken: „Diese vergleichsweise neuen Kühlmedien sind noch sehr teuer. Wir empfehlen den Anwendern, mit einer Umrüstung abzuwarten oder alternativ sogenannte Kältemittel-Blends in Erwägung zu ziehen.“

Bei einer Investition in eine neue Anlage sollten nach Ansicht von L&R auch natürliche Kältemittel wie etwa Ammoniak, Kohlendioxid oder Propan in Hinblick auf ihre Eignung geprüft werden.

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