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Moulding Expo 2019 Know-how-Vielfalt von und für Werkzeug-, Formen- und Modellbauer

Redakteur: Peter Königsreuther

Die dritte Moulding Expo präsentiert Expertisen rund um den Werkzeug-, Formen- und Modellbau sowie der zugehörigen Zulieferwelt in vier vollen Messehallen, sagt die Landesmesse Stuttgart. Fünf interessante Parallelevents machten das Messemenü noch würziger.

Die Moulding Expo öffnet am 21. bis 24 Mai 2019 zum dritten Mal ihre Tore in Stuttgart. Mitten in der stärksten Industrieregion Europas hat sich die Fachmesse zu einer wichtigen Wirtschaftsplattform für den Werkzeug-, Modell- und Formenbau und seine Zulieferer entwickelt, sagt die Landesmesse Stuttgart.
Die Moulding Expo öffnet am 21. bis 24 Mai 2019 zum dritten Mal ihre Tore in Stuttgart. Mitten in der stärksten Industrieregion Europas hat sich die Fachmesse zu einer wichtigen Wirtschaftsplattform für den Werkzeug-, Modell- und Formenbau und seine Zulieferer entwickelt, sagt die Landesmesse Stuttgart.
(Bild: Landesmesse Stuttgart)

Mit der Moulding Expo 2019 vom 21. bis zum 24. Mai biete die Messe Stuttgart nicht nur die wichtigste europäische Fachmesse des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus an. In fünf parallel stattfindenden Veranstaltungen können die Fachbesucher, wie es weiter heißt, auch tiefe Einblicke in die Automobilzuliefererbranche und in die Trends der Kunststoffproduktion sowie der Additiven Fertigung, werfen, und zusätzlich den Kontakt zu den Einkäufern der Branche pflegen und nicht zuletzt live erleben, was hybrider Leichtbau bedeutet. Die Besucher dieser Parallelevents sollen kostenlosen Eintritt zur Moulding Expo erhalten, betont der Veranstalter.

Diese fünf Parallelevents bereichern die Moulding-Expo-Show

Nummer 1: In den vier Hallen der Automotive Shows des britischen Veranstalters UKi Media & Events stehen vom 21. bis zum 23. Mai auf der Südseite des Messegeländes die Produkte und Dienstleistungen der Automobilzulieferbranche im Fokus. Präsentiert würden Fahrzeugkomponenten und Hightech-Produktionslösungen – von Kunststofferzeugnissen über Stanz- und Umformteile bis hin zu Komponenten aus dem Metallguss.

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Nummer 2: Mit dem neuen „Forum der Kunststoffprodukte“ vom 21. bis zum 23. Mai im Foyer des L-Bank Forums (Halle 1) der Messe Stuttgart bietet der Verband GKV/TecPart einen Überblick der Trends in der Kunststoffproduktion. Gezeigt wird, wie technische Bauteile material- und formgerecht entwickelt werden.

Nummer 3: Den additiven Produktionstechnologien widmet sich das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA bei seinem Anwenderforum im Kongress West am 22. Mai. Produkt- und Verfahrensneuheiten werden vorgestellt, die Besucher erhalten praxisorientierte Informationen und die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Themen wie Automatisierung, Qualitätssicherung oder die neuesten Materialentwicklungen für die Additive Fertigung werden im industriellen Kontext diskutiert.

Und hier geht's zu Nummer 4 und 5...

Nummer 4: Wer den Blick des Einkäufers auf die Werkzeug-, Modell- und Formenbaubranche kennenlernen möchte, hat dazu beim Forum des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) im Seminarraum des Pressezentrums die Möglichkeit. Hier erörtern die Mitglieder des BME die aktuellen Herausforderungen in der Beschaffung von Werkzeugen für Stanz-, Biege- und Umformteile sowie für Kunststoff- oder Kunststoffspritzgussteile.

Nummer 5: Ganz im Zeichen der Digitalisierung steht der 6. Technologietag Hybrider Leichtbau. Die von der Leichtbau BW getragene Konferenz am 20. und 21. Mai eröffnet die Messewoche. Veranstaltungsort ist die nur vier Kilometer von der Messe Stuttgart entfernte Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen. 22 Aussteller der Leichtbaubranche und 50 Referenten erwarten den Besucher.

Antworten auf brennende Fragen finden

Mit ein Grund, weshalb Anton Schweiger, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens zum ersten Mal dabei ist, ist, dass er sich Zeit für den Besuch des GKV/TecPart-Forums und der Automotive Shows nehmen will. „Wir müssen immer in den Prozessen unserer Kunden denken,“ erklärt Schweiger, „Hochinteressant sind für uns die Bereiche, in denen es um ganze Baugruppen geht, die verschiedene, komplexe Mehrkomponentenspritzgießteile vereinen.“

Andreas Kißler wiederum ist Manager für die Heißkanaltechnik beim Werkzeugbauer Haidlmair. Der Ingenieur freue sich auf den Austausch über additive Produktionstechnologien mit Experten des Fraunhofer-IPA: „Ich verspreche mir davon wichtige Erkenntnisse, über den heutigen Stand der Werkzeugtemperierung hinaus.“ Wenn es um kurze Zykluszeit und perfekte Oberflächen gehe, sei das Verständnis der vielen korrelierenden Prozessparameter des Spritzgießens für ihn wesentlich. „Nur so kann ich den hohen Anforderungen des Kunden gerecht werden und komplexe Aufgabenstellungen lösen“, betont Kißler.

Selber schuld, wenn man das versäumt!

Die geballte Expertise auf dem Messegelände und bei den Parallelveranstaltungen macht die Moulding Expo für Franz Tschacha, den Geschäftsführer von Deckerform, zum wichtigsten Treffpunkt der Branche im Austausch zwischen Forschung und führenden Herstellern. „Für mich sind die technologischen Events, also die Automotive Shows oder das GKV/TecPart-Forum, besonders interessant.“ Dort ist die Fachbesucher-Dichte am höchsten, weiß Tschacha, „Deshalb muss man einfach dazu gehören!“ Die Beschaffer der Branche hingegen erhielten sowohl auf der Messe als auch über das BME-Forum den umfassenden Blick auf den Werkzeug-, Modell- und Formenbau in seiner gesamten Breite und Differenzierung.

MM

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