Kommentar Kommentar: Prognosen zur Sicherheit am Arbeitsplatz

Autor / Redakteur: Olivier Touchais / M.A. Frauke Finus

Olivier Touchais ist Global General Manager General Safety bei Honeywell Industrial Safety. In folgendem Kommentar macht er sich Gedanken über einen Ansatz zu vernetzten Lösungen für die Sicherheit am Arbeitsplatz.

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Olivier Touchais ist Global General Manager General Safety bei Honeywell Industrial Safety.
Olivier Touchais ist Global General Manager General Safety bei Honeywell Industrial Safety.
(Bild: Honeywell)

Wenn wir auf das Jahr 2017 und darüber hinaus blicken, lässt sich insbesondere eine grundlegende Entwicklung weg von der traditionellen persönlichen Schutzausrüstung (PSA) in Richtung vernetzter Sicherheitslösungen erkennen, die Cloud-basiert sind, zum Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) gehören und von den Mitarbeitern getragen werden können. Eine hohe Bedeutung kommt dabei dem in 2011 veröffentlichten Bericht von Cisco zu. Dieser besagt, dass es bis 2020 rund 50 Mrd. vernetzte Produkte geben wird und die persönliche Schutzausrüstung dabei einen wichtigen Bestandteil dieser technologischen Revolution darstellt.

Die zunehmende Entwicklung, die das Internet der Dinge mit sich bringt, ermöglicht Gesundheits- und Sicherheitsfachkräften den Zugriff auf umfangreiche Datenmengen. Durch das Abrufen dieser Daten kann gewährleistet werden, dass Arbeitnehmer die richtige Schulung zur korrekten Verwendung der PSA erhalten haben. Des weiteren können die Daten genutzt werden, um sicherzustellen, dass die persönliche Schutzausrüstung auf dem neuesten Stand, gut gewartet worden und für die jeweilige Aufgabe geeignet ist. Es handelt sich demnach um einen grundlegenden Wandel für Unternehmen, durch den Sicherheitsfachkräfte einen größeren Einblick über potentielle Risiken erhalten und eine eigene Beurteilung der jeweiligen Arbeitssituation möglich ist.

Umfassendes Sicherheitsökosystem muss entwickelt werden

Für uns liegt der Schwerpunkt auf der Bereitstellung einer Gesamtlösung. Es geht dabei nicht nur um die Verwendung von Produkten, die den neuesten Technologien entsprechen, sondern ebenso um die Entwicklung eines umfassenden Sicherheitsökosystems. Unternehmen ist anhand eines solchen Systems möglich, die Fülle an Daten zu verwalten und die Arbeitsumgebung der Arbeitnehmer zu kontrollieren und nachzuverfolgen. Dadurch wird gewährleistet, dass Mitarbeiter unter den sichersten Bedingungen arbeiten und das Risikopotential minimiert sowie die Produktivität gesteigert wird. Eine unserer Hauptprioritäten liegt dabei in der Verbesserung des Bewusstseins bezüglich Langzeit-Risiken, zu den beispielsweise der lärminduzierte Gehörverlust zählt.

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