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Farragtech auf der Fakuma 2018 Kompaktentfeuchter für die Kunststoffverarbeitung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Als klein, aber leistungsstark bezeichnet Farragtech sein kompaktes Entfeuchtungssystem für Kunststoffformkabinen, das für eine höhere Produktivität bei geringeren Betriebskosten sorgen soll. Eine vernetzte Steuerung ermöglicht außerdem den Fernzugriff und die Fehlerdiagnose. Halle A3 am Stand 3205.

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Beim Mould Area Protector (MAP) des Fakuma-Ausstellers Farragtech handelt es sich um ein kompaktes Entfeuchtungssystem für Formwerkzeuge zur Kunststoffteileherstellung, die mit kaltem Wasser unter den Taupunkt der Umgebungsluft gekühlt werden. Halle A3 am Stand 3205. Damit sollen sich die Anwender viele Vorteile in der Produktion sichern können.
Beim Mould Area Protector (MAP) des Fakuma-Ausstellers Farragtech handelt es sich um ein kompaktes Entfeuchtungssystem für Formwerkzeuge zur Kunststoffteileherstellung, die mit kaltem Wasser unter den Taupunkt der Umgebungsluft gekühlt werden. Halle A3 am Stand 3205. Damit sollen sich die Anwender viele Vorteile in der Produktion sichern können.
(Bild: Farragtech)

Das neu entwickelte Entfeuchtungssystem namens MAP XS wird laut Farragtech erstmals auf der diesjährigen Fakuma dem Publikum präsentiert. Für die Kühlung bei Formgebungsprozessen in der Kunststoffindustrie ist eine Kaltwassertemperatur von 6 °C optimal“, erklärt Aaron Farrag, Geschäftsführer der Farragtech GmbH. Das begründe sich zum einen darauf, dass Temperaturdifferenzen von 1 K eine Veränderung der Produktivität um 1 % bewirkten, niedrige Temperaturen sich also direkt in einer Produktionssteigerung niederschlügen. Falle die Temperatur jedoch unter 6 °C, sei die Zugabe von Frostschutzmittel unumgänglich. Dadurch werden allerdings die Wassereigenschaften in Bezug auf die Leitfähigkeit negativ beeinflusst, so Farrag.

Schwitzwasser verdirbt Kunststoffoberflächen

„Wer aber nur die Kaltwassertemperatur ändert, wird sich schnell mit einer bösen Überraschung konfrontiert sehen“, wie Farrag mahnt. Denn die Temperaturdifferenz zwischen der gekühlten Werkzeugform und der Umgebungsluft habe zur Folge, dass sich Kondenswasser auf der Formoberfläche bilden könne. Das ist laut Farrag genau dann der Fall, wenn die Umgebungsluft einen höheren Taupunkt als die Temperatur der Werkzeugform aufweist. Schwitzwasser beeinträchtigt aber die Qualität der Produkte – beispielsweise durch eine veränderte Oberfläche und/oder deren Form (etwa durch Ablagerungen). Droht das, dann punktet das MAP der Farragtech GmbH: Dabei handelt es sich um ein Entfeuchtungssystem für Formwerkzeuge, die mit kaltem Wasser unter den Taupunkt der Umgebungsluft gekühlt werden.

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Abschottung der Formkabine optimiert die Entfeuchtung

Das Prinzip sei einfach: Das MAP versorge die Formkabine, die zu diesem Zweck von der Umgebung abgeschottet werden sollte, mit entfeuchteter Luft. Dazu durchläuft diese im Vorfeld vier Stationen, um den gewünschten Zustand zu erreichen, wie Farrag erklärt: Zuerst wird Umgebungsluft durch einen Filter angesaugt. Anschließend wird sie in einen wassergekühlten Wärmetauscher weitergeleitet und in einem dritten Schritt über den Wärmetauscher des integrierten Kältekreislaufs auf 3 °C abgekühlt. Weil die kalte Luft die Flüssigkeit jedoch abscheide, könne das Wasser in einer Wanne gesammelt werden. Danach werde die Luft im Kondensator auf 25 °C erwärmt, sodass sie wieder Feuchtigkeit aufnehmen könne. Dann wird sie in die Abschottung geblasen.

Kostensparende Entfeuchtungs-Alternative

Im Vergleich zur Klimatisierung kompletter Produktionshallen ist das MAP damit die geldbeutelfreundlichere Alternative, heißt es.

„Aufgrund dessen, dass die Kabinen in der Regel unterschiedliche Maße aufweisen, ist das MAP in verschiedenen Größen, von S bis XL, erhältlich“, sagt Farrag. Für besonders kleine Formkabinen hat man das Portfolio nun zusätzlich um die Type XS erweitert. Mit diesem Modell könnten jetzt auch kleine Abschottungen effizient mit trockener Luft versorgt werden, weil im Gegensatz zu den größeren Geräten sowohl die Betriebskosten für Kaltwasser und Strom als auch die Investitionskosten deutlich geringer ausfallen, wie Farrag erklärt.

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