Coperion auf der K 2016 Kompakter Doppelschneckenextruder macht sich jetzt noch schneller bezahlt

Redakteur: Peter Königsreuther

Auf der K 2016 präsentiert die Coperion eine überarbeitete der „compact“-Ausführung der ZSK Mc18-Baureihe. Sechs Jahre nach der Einführung bietet diese Baureihe mit ihrem spezifischen Drehmoment von 18 Nm/cm³ nun diverse Details, die das Handling weiter vereinfachen, heißt es.

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Coperion hat auf der K 2016 die Weiterentwicklung des Doppelschneckenextruders ZSK 58 Mc in optimierter compact-Ausführung vorgestellt...
Coperion hat auf der K 2016 die Weiterentwicklung des Doppelschneckenextruders ZSK 58 Mc in optimierter compact-Ausführung vorgestellt...
(Bild: Coperion)

Zu den erreichten Fortschritten zählt dabei die Möglichkeit einer schnelleren Inbetriebnahme und damit eines früheren Produktionsbeginns, weil der Steuerschrank bereits komplett vor verdrahtet geliefert wird. Darüber hinaus konnte die Bauhöhe verringert werden und die Schaltschränke sind übersichtlich ausgeführt sowie das Verfahrensteil noch leichter zugänglich, heißt es weiter. Die Kabelkanäle sind unterhalb des Verfahrensteils angeordnet, die Schaltschränke befinden sich in Höhe von Motor und Getriebe. Der separat aufgestellte Antriebsschrank reduzier sowohl Bauraum als auch das Gewicht der Maschine. Durch wenige, eindeutig gekennzeichnete Kabelverbindungen lässt sich die Verbindung mit Steuerung und Maschine leicht und schnell herstellen, so Coperion. All das sei die Basis für einen schnelleren Return on Invest als bei herkömmlichen Maschinen dieser Art.

Ausstattungsdetails machen Extrusion noch produktiver

Der Doppelschneckenextruder ist in seiner neuen „compact“-Ausführung mit Schnellverschlüssen für den einfachen und schnellen Austausch des Einlauftrichters sowie mit der bedienerfreundlichen Cspro-Steuerung von Coperion ausgestattet. Coperion hat den ZSK Mc18 compact-Extruder mit einem Schneckendurchmesser vom 58 mm präsentiert. Er ist mit dem effizienten ZSK-Spritzkopf und einer hochpräzisen gravimetrischen Dosierung S60 von Coperion K-Tron über dem Einlaufgehäuse ausgestattet. Weitere Ausstattungsdetails sind eine Seitenbeschickung des Typs ZS-B mit der patentierten „Feed Enhancement Technologie“ (FET) sowie eine auf einem praktischen Schwenkarm montierte KT-20-Dosierung von Coperion K-Tron.

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Eine Seitenentgasung erleichtert die Arbeit

Die auf der K 2016 ausgestellte Ausführung ist mit der komplett überarbeiteten Seitenentgasung ZS-EG ausgerüstet, die jetzt deutlich verbesserte Vorrichtungen für eine schnelle und saubere Montage und Demontage mitbringt. Das neue Design des Anschlussgehäuses am ZSK sei für schnelle Wechsel ausgelegt und erlaube das gleichzeitige Öffnen der vier Befestigungsbolzen in einer kreisförmigen Bewegung. Zusätzlich lassen sich die Schneckenwellen zum Reinigen oder Austauschen mit wenigen Handgriffen komplett lösen, betont Coperion. In beiden Fällen verringere sich der Zeitaufwand für diese Prozesse erheblich.

Wellendichtungen halten jetzt länger durch

Die neue ZS-EG ist mit Radialwellendichtringen ausgestattet. Dadurch bleibt der Laternenbereich einsehbar. Darüber hinaus lassen sie eine Überlagerung mit Stickstoff in einer explosionsgefährdeten Umgebung zu. Aufgrund der neuen Dichtungen gibt es kein Vakuum in der Getriebelaterne mehr, und die getriebeseitige Wellendichtung erreicht deutlich höhere Standzeiten. Mit dem neuen Getriebe kann die ZS-EG Seitenentgasung bei Bedarf einfach und schnell in eine ZS-B Seitenbeschickung umgerüstet werden. Da das Prinzip auch auf umgekehrte Weise funktioniert, lässt sich eine ZS-B Seitenbeschickung mit wenigen Handgriffen in eine ZS-EG Seitenentgasung verwandeln.

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