Kränzle Kompakter Nass- und Trockensauger

Redakteur: Frank Fladerer

Mit den beiden Nass-Trockensaugern Ventos 20 und Ventos 30 hat Kränzle die zweite Generation seiner Industriestaubsauger vorgestellt. Auffällige Merkmale der Allessauger sind die geringe Größe der Geräte sowie die Anordnung der Zubehörteile in einem Bord an der Rückseite der Ventos-Gehäuse. Die geringe Größe wird durch das Konstruktionsprinzip ermöglicht.

Der Ventos 20 von Kränzle ist ein Nass- und Trockensauger mit 1200 W Leistungsaufnahme und einem Volumenstrom von 3200 l/min. Bild: Kränzle
Der Ventos 20 von Kränzle ist ein Nass- und Trockensauger mit 1200 W Leistungsaufnahme und einem Volumenstrom von 3200 l/min. Bild: Kränzle
( Archiv: Vogel Business Media )

Dieses Prinzip maximiert den zur Verfügung stehenden Raum für das Saugen mit Filtersack. Dadurch kann der Filtersack im Gerätebehälter einen deutlich größeren Raum einnehmen als in vergleichbaren Geräten. Der Volumenunterschied zwischen Wettbewerbsgeräten kann nach Herstellerangabe einen bis zu 3-fachen Wert betragen. Die Sauger leisten einen Unterdruck von 200 mbar und einem Volumenstrom von 3200 l/min.

Vlies im Nass- und Trockensauger filtert den Schmutz

Durch die geringe Größe und das Gewicht von 8,5 kg beim Ventos 20 beziehungsweise 9,3 kg beim Ventos 30 sind die Nass-Trockensauger gut zu handhaben und durch das integrierte Fahrwerk leicht zu manövrieren. Ausgestattet sind die Ventos-20- und Ventos-30-Modelle mit langlebigen Filterelementen aus PES-Vlies.

Alle Modelle sind mit einer elektronischen Niveaukontrolle ausgestattet, die beim Saugen von Flüssigkeiten bei Erreichen des Flüssigkeitshöchststandes selbständig die Turbine abstellt. Für den sicheren Betrieb dieser Niveaukontrolle sorgen zwei Elektroden, die unabhängig voneinander den Füllstand messen.

Über die Komplettausstattung der Standardgeräte hinaus bieten die Ventos-20-E- und Ventos-30-E-Sauger eine Gerätesteckdose mit Einschalt- und Abschaltautomatik. Die eingebaute Anlaufverzögerung schaltet die Saugerturbine und das angeschlossene Elektrogerät zeitverzögert an, so dass Stromspitzen beim Einschalten und das dadurch mögliche Auslösen der Sicherung verhindert werden. Die Abschaltverzögerung sorgt wiederum dafür, dass durch den Nachlauf der Turbine Reststaub aus dem Saugschlauch gesaugt wird und der Schlauch immer sauber abgelegt werden kann.

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