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Delta Barth

Kompetenzzentrum Usability für den Mittelstand der TU Chemnitz geht an den Start

| Redakteur: Jürgen Schreier

Software-Hersteller vor allem dazu befähigt werden einen nutzerzentrierten Entwicklungsprozess zukünftig eigenständig umzusetzen.
Software-Hersteller vor allem dazu befähigt werden einen nutzerzentrierten Entwicklungsprozess zukünftig eigenständig umzusetzen. (Bild: Nmedia - Fotolia.com)

Das interdisziplinäres Kompetenzzentrum Usability für den Mittelstand der TU Chemnitz hilft Unternehmen, die Bedienbarkeit von betrieblicher Anwendungssoftware zu verbessern. Die Delta Barth Systemhaus GmbH ist mit im Team.

Die Usability (zu Deutsch Gebrauchstauglichkeit oder auch Nutzerfreundlichkeit) von betrieblicher Anwendungssoftware ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor für Hersteller und Anwender dieser Produkte. Anwender profitieren von einer einfachen Bedienung durch geringeren Schulungs- und Einarbeitungsaufwand sowie der Reduzierung von Bedienfehlern. Software-Hersteller wie die Delta Barth Systemhaus GmbH haben die Usability ihrer Software-Produkte längst als klaren Wettbewerbsvorteil erkannt.

Usability betrieblicher Anwendungssoftware soll verbessert werden

„Software soll schon lange nicht mehr einfach nur funktionieren. Die Anforderungen der Nutzer in puncto Bedienerfreundlichkeit steigen stetig an. Um diesen Anforderungen mit unserer ERP-Software Deleco auch in Zukunft optimal gerecht zu werden, unterstützen wir das Forschungsprojekt der TU Chemnitz“, erklärt Annett Barth, Geschäftsführerin der Delta Barth Systemhaus GmbH.

Die Verbesserung der Usability betrieblicher Anwendungssoftware ist wesentlicher Bestandteil der Informations- und Kommunikationstechnologie-Strategie (IKT-Strategie) der Bundesregierung „Deutschland Digital 2015”. Um die Verbreitung des Faktors in der Praxis voranzubringen werden die Professur Allgemeine und Arbeitspsychologie (Prof. Dr. Josef Krems) und die Professur Arbeitswissenschaft (Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann) der TU Chemnitz für den Aufbau eines Kompetenzzentrums vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) von Juli 2012 bis Juni 2015 im Rahmen der Förderinitiative „Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand” gefördert.

Hersteller und Anwender werden während des gesamten Entwicklungs- und Auswahlprozesses unterstützt

Ziel des „Kompetenzzentrums Usability für den Mittelstand” (KUM) ist es, Hersteller und Anwender von betrieblicher Anwendungssoftware aus dem Bereich der kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Einbeziehung von Usability-Kriterien während des gesamten Entwicklungs- und Auswahlprozesses zu unterstützen.

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