Prüftechnik

Kontaktierungssystem für Hunderttausende Steckvorgänge

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Bei den Rheinländer Motorenbauern ging es um die Aufrüstung bestehender Steckergehäuse, um den Arbeitsablauf nicht ändern zu müssen. Zwei Steckervarianten mit 1 x 60 und 1 x 88 Datenkontakten und sechs großen 150-A-Kontakten für die Stromversorgung waren dazu mit den neuen Kontaktpins auszustatten.

Glasfaserverstärkter Kunststoff im Steckverbinder

In den Aluminiumsteckeinsatz der Programmierstation fügten die Motorenbauer einen Grundkörper aus verschleiß-, schlag- und rissresistentem glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK) ein. Der Einsatz wiederum besitzt im vorderen Teil Führungshülsen, die die Kontaktpins auf fast gesamter Länge umschließen und sicher vor Verkantung schützen. So stellt auch eine leichte Schrägstellung bei Handstecken kein Problem dar.

Um die Steckkontakte individuell mit dem jeweiligen Kabelbaum zu verbinden und in den GFK-Grundkörper einzuführen, lieferten die Weinstädter Kontaktexperten gleich ein passendes Konfektionierungswerkzeug mit. Damit ist die geforderte Zuverlässigkeit der gesamten Steckerlösung auch bei der Eigenkonfektionierung kein Problem.

Die speziell gefertigten Stecker können im Schadensfall oder bei Hardwareumstellung auch nachträglich noch gewartet oder umkonfektioniert werden. Federstifte in den Kontakten und ausgesuchte Materialien stellen bei jedem Steckvorgang die elektrische Verbindung her, egal ob es um eine Datenleitung oder eine Hochstromverbindung mit über 100 A geht. Der Kontaktierungsvorgang selbst erfolgt spannungsfrei.

Steckverbindungen sind in der Massenproduktion stark beansprucht

Steckverbindungen sind gerade bei Massenproduktion und deren Testprozeduren sehr stark beansprucht. Wenn noch von Hand gesteckt wird, sind die Komponenten einer hohen Belastung ausgesetzt. Hunderttausende von Steckzyklen sind in der Industrie keine Seltenheit mehr und lassen sich nur durch speziell in Form, Funktion und Material ausgelegte Komponenten bewältigen. Die Einbindung von Kontaktspezialisten senkt bei solchen Anwendungen die Kosten und steigert die Zuverlässigkeit wie die Aussagekraft der Daten.

* Peter Jillich ist Geschäftsführer bei der Tekon Prüftechnik GmbH in 71384 Weinstadt

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