Fakuma 2015 Kontrolliertere Kunststoffverarbeitung

Redakteur: Peter Königsreuther

Priamus zeigt auf der diesjährigen Fakuma unter anderem den überarbeitete und umgetaufte Prozessüberwachungskonzept Fillcontrol und den sogenannten Q-Button. Halle A3, Stand 3205.

Firma zum Thema

Priamus hat das Konzept von Fillcontrol überarbeitet, den Begriff „Control M“ (für „Maschinenregelung“) in „Control P“ (für Prozessregelung) umgetauft und zeigt das neue Produkt jetzt auf der Fakuma 2015 in Friedrichshafen, zusammen mit dem sogenannten "Q"-Button.
Priamus hat das Konzept von Fillcontrol überarbeitet, den Begriff „Control M“ (für „Maschinenregelung“) in „Control P“ (für Prozessregelung) umgetauft und zeigt das neue Produkt jetzt auf der Fakuma 2015 in Friedrichshafen, zusammen mit dem sogenannten "Q"-Button.
(Bild: Priamus)

Nachdem das Konzept von Fillcontrol Control M in den vergangenen Jahren immer breiteren Anklang fand, wurde den Anwendern zunehmend bewusst, dass es sich hier um etwas Besonderes handelt, wie Priamus betont. Geregelt wurde nämlich nicht die Spritzgiessmaschine, deren Parameter zwar angepasst wurden, sondern direkt die Qualität der Teile im Werkzeug – und damit der Spritzgiessprozess an sich, wie es weiter heißt. Priamus habe den Tatsachen Rechnung getragen und nach einer Reihe von Überarbeitungen den Begriff „Control M“ (für „Maschinenregelung“) in „Control P“ (für Prozessregelung) umgetauft.

Das System ist erwachsen geworden

Eine Ursache liege beispielsweise in der Regelung der Kompression, die in der aktuellen Version zeitunabhängig über einen Spitzenwertspeicher des Werkzeuginnendrucks - und damit unabhängig vom Signalverlauf - ermittelt werde.

Bildergalerie

Ganz wesentlich für diese Namensänderung ist laut Priamus jedoch die Tatsache, dass eine konstante Qualität eben nur im Prozess und nicht in der Maschine produziert werden kann.

Die bisherigen Anwender werden sich demnach leicht in der neuen Oberfläche zurecht finden, da sich die meisten Bestandteile der Regelungssoftware kaum oder gar nicht verändert haben. Trotzdem werden sie laut Aussteller das Gefühl haben, dass das Konzept das "Teenageralter" hinter sich gelassen hat.

(ID:43647547)