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Greifen, Handhaben und Bewegen mit Vakuumtechnik

Konzepte für Konnektivität und Kollaboration

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Der elektrische Vakuum-Erzeuger ECBPi lässt sich mit der App Schmalz ControlRoom parametrieren.
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Der elektrische Vakuum-Erzeuger ECBPi lässt sich mit der App Schmalz ControlRoom parametrieren. (Bild: J. Schmalz)

Lagen- und Flächengreifsysteme können an Handling-Situationen unterschiedlichster Art angepasst werden und die Produktivität deutlich steigern.

In einer Atmosphäre von Industrie-4.0-Visionen präsentiert der Vakuum-Spezialist J. Schmalz Technologien im Hinblick auf Konnektivität und Kollaboration für die digitale Fabrik. Im Mittelpunkt stehen Vernetzungskonzepte für Vakuum-Komponenten und komplexe Greifsysteme für Portal- und Roboteranwendungen.

Als ein Highlight stellt das Unternehmen den elektrischen Vakuum-Erzeuger ECBPi heraus. Er stehe für eine neue Generation von intelligenten und druckluftunabhängigen Systemen, die sich für die mobile Robotik, für das vollautomatisierte Kleinteilehandling sowie für stationäre Handhabungsaufgaben mit Cobots eignen, heißt es.

Über IO-Link erhalten Nutzer Daten zum Energieverbrauch und zum Anlagenzustand. Alle Daten stehen im Feldbussystem oder in einer Cloud bereit. Der Vakuum-Erzeuger kann erstmals über die App „Schmalz Controlroom“ parametriert werden.

Ebenfalls um eine Parametrierfunktion per App erweitert wurde das modular aufgebaute Compact Terminal SCTMi, das eine zentrale Druckluft- und Energieversorgung von maximal 16 Ejektoren über nur eine Verbindung ermöglicht. Ist das Terminal mit der Schmalz-App verknüpft, erhält der Anwender die notwendigen Daten, um Prozesse weiter zu optimieren, Fehler frühzeitig zu erkennen oder den Energieverbrauch einer Anlage zielgerichtet zu verbessern.

Die Produktivitätssteigerung hat J. Schmalz mit seinen Lagen- und Flächengreifsystemen in den Blick genommen sowie mit anschlussfertigen Saugspinnen, die jeweils als End-of-Arm-Tools an Portalen und Robotern zum Einsatz kommen. Die Vakuum-Greifer lassen sich an nahezu jede Handling-Situation anpassen.

Außer vielfältigen Automatisierungslösungen für unterschiedliche Branchen zeigt das Unternehmen Handhabungstechniken für manuelle Hebeaufgaben: etwa intuitiv zu bedienende Vakuumheber, mit denen J. Schmalz auf den Trend zum häufigen Handling leichterer Lasten reagiert.

Sein Debüt in Hannover feiert ein kollaborativer Seilbalancer. Dabei handelt es sich um ein neues intelligentes Handhabungssystem, das effizientes Kommissionieren mit feinfühligem Fügen kombiniert und motorisch die Bewegung des Bedieners unterstützt. Arbeiten an Montagelinien, beim Halten und Montieren sowie bei Fügeanwendungen würden dadurch erheblich erleichtert, heißt es.

J. Schmalz GmbH auf der Hannover Messe: Halle 17, Stand E26

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