Thyssen-Krupp

Konzernweites Projekt In-Car gibt Einblick in die automobile Zukunft

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Hinsichtlich der Kosten wurde mit einem zweistufig verstellbaren Dämpfersystem ein Highlight gesetzt. Dieses System ermöglicht Optionen zwischen komfortbetonter oder sportlich straffer Fahrwerkeinstellung. Dabei ist laut Kroos es um 70% preiswerter als gegenwärtig am Markt verfügbare stufenlos verstellbare Dämpfersysteme.

Mit deutlich verbesserter Funktion wartet unter anderem das integrierte Lenkungskonzept auf. Dazu wurde das Lenkgetriebe für eine elektromechanische Servolenkung in einen Vorderachsträger integriert. Derzeitiger Stand der Technik ist, dass das Lenkgetriebe als separates Bauteil an den Träger geschraubt wird. Aufgrund der Integration wird Bauraum für zusätzliche Funktionen frei. Dr. Ulrich Jaroni: „Auch hier ist die Kostenseite interessant. Die neue Lösung ist 3% preiswerter als das herkömmliche Konzept.“

Wirtschaftlich und fertigungstechnisch abgesichert

Dieses Projekt kann nicht nur mit der Anzahl, sondern auch aufgrund der Absicherung der Entwicklungen punkten. „Innovation ist die Durchsetzung einer Neuerung, nicht allein ihre Erfindung“, erklärt Kroos. So ist ein Projektschwerpunkt ein reibungsloser Entwicklungstransfer in die Serienproduktion der Automobilhersteller.

Fertigungs- und Kostenanalysen waren daher ständige Aufgaben – mit dem Ziel, zuverlässige Aussagen über nahezu die gesamte automobile Prozesskette zu erhalten. So wurden Bauteilprototypen auf eigens dafür gebauten Werkzeugen gefertigt. Crash- und eine Vielzahl von Belastungstests, die üblicherweise von hoher Wichtigkeit für Automobilhersteller vor der Integration in die Serienfertigung sind, waren Bestandteil des Projekts.

Jüngster Entwicklungsstand in der Automobilindustrie soll übertroffen werden

Als Hauptziel des Projekts wurde ausgegeben, dass sich die Ergebnisse nicht nur mit dem jüngsten Entwicklungsstand in der Automobilindustrie messen können, sie sollen diese deutlich übertreffen. So wurde als Vergleichsmaßstab im Karosseriebau eine eigene, virtuelle Rohkarosse eines Automobils der oberen Mittelklasse konstruiert – und zwar mit den gleichen Softwaresystemen, die im Entwicklungsbereich der Automobilhersteller zur Anwendung kommen.

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