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Engineering & Comau Kooperation für vorausschauende Instandhaltung

| Redakteur: Beate Christmann

Das italienische IT-Unternehmen Engineering und der Automatisierer Comau haben eine globale Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das gemeinsame Ziel ist es, nach Angaben der beiden Unternehmen, die Entwicklung und Vermarktung von Lösungen für eine vorausschauende Instandhaltung voranzubringen, die auf einem modularen Hardware- und Softwarekonzept basieren.

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Comau investiert in die vorausschauende Instandhaltung und setzt dafür auf Kooperation.
Comau investiert in die vorausschauende Instandhaltung und setzt dafür auf Kooperation.
(Bild: Comau)

Es soll eine Zusammenarbeit ganz im Zeichen der vorausschauenden Instandhaltung werden: Engineering Ingegneria Informatica Spa und Comau Spa haben eine globale Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Unternehmen wollen die Entwicklung und Vermarktung von Lösungen für eine proaktive Instandhaltung voranbringen. Diese sollen auf einem modularen Hardware- und Softwarekonzept basieren und der Erfassung und Analyse von Felddaten (Internet of Things, Big Data Analytics) dienen.

„Die mit Engineering unterzeichnete Vereinbarung ist ein wichtiges Element in unserer Strategie, die industrielle Automatisierung offener und anwenderfreundlicher zu gestalten“, erläutert Mauro Fenzi, Vorstandsvorsitzender von Comau. Alles sei darauf ausgerichtet, Produktionsbetriebe auf sich verändernde Fertigungsverfahren vorzubereiten und dabei insbesondere die Rahmenbedingungen der so genannten vierten industriellen Revolution zu berücksichtigen.

Fehlfunktionen und Ausfälle in Industrie 4.0 vermeiden

Aus technischer Sicht sollen die von den beiden Partnern entwickelten Lösungen potenziell auftretenden Fehlfunktionen oder einem kompletten Maschinenausfall sowie negativen Entwicklungen bei der Qualität des Produktionsprozesses entgegenwirken. Instandhaltungs- und Produktionsprozesse in den Anlagen sollen letztlich schneller und effizienter werden, was der Wettbewerbsfähigkeit global agierender Unternehmen zugute kommen könnte.

In den vergangenen Jahren ergab sich eine stetige Zunahme von Technologien (IoT, kollaborative Roboter, Datenanalyse) und Paradigmen (Industrie 4.0), die der Steigerung von Effizienz, Qualität, Produktivität und Markteinführungszeit moderner Produktionen dienen sollte. Demnach sollen sich auch die neuen Lösungen der Kooperation an die verarbeitende Industrie richten, speziell an Unternehmen, die in den Bereichen Automobilbau, industrielle Fertigung, Nahrungsmittel und Getränke, Pharmazeutika sowie weiße Ware tätig sind.

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