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Omega

Kooperation in der Blechbearbeitung

| Autor / Redakteur: Annedore Munde / Dietmar Kuhn

Ein individuell auslegbares Werkzeugmagazin, das aus eigener Initiative – ohne Auftrag – auf die Beine gestellt wurde, ist das erste Projekt des Unternehmensverbundes „Das Fertigungsnetzwerk“, Noch im Laufe dieses Jahres sollen die ersten Versionen ausgeliefert und in Betrieb genommen werden.
Ein individuell auslegbares Werkzeugmagazin, das aus eigener Initiative – ohne Auftrag – auf die Beine gestellt wurde, ist das erste Projekt des Unternehmensverbundes „Das Fertigungsnetzwerk“, Noch im Laufe dieses Jahres sollen die ersten Versionen ausgeliefert und in Betrieb genommen werden. (Bild: Wolfgang Schmidt)

Die Omega Blechbearbeitung AG fertigt vor allem Komplettlösungen für Kunden. Seit fünf Jahren geschieht dies zunehmend im Rahmen eines Unternehmensverbundes, in dem Kompetenzen gebündelt und Aufgaben verteilt und doch von einer Hand koordiniert werden. Als erstes eigenes Produkt bietet das Netzwerk nun ein individuell auslegbares Werkzeugmagazin an.

Maschinenverkleidungen, Schaltschränke, Schweißbaugruppen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium – all das gehört zum Produktspektrum der Omega Blechbearbeitung AG. Das Unternehmen versteht sich als Systemlieferant.

Seit der Gründung im Jahr 1995 ist es mit diesem Konzept kontinuierlich gewachsen. Beim Start gab es nur fünf Mitarbeiter, inzwischen sind es 125. Bereits 1999 mussten die Kapazitäten erweitert werden. Damals verlagerte Omega seinen Standort von Chemnitz nach Limbach-Oberfrohna.

Trumpf-Maschinen bilden das Rückgrat

Der Maschinenpark, der bis dato ein kombiniertes Laser-Stanzzentrum Trumatic sowie Trumabend Abkantpressen umfasste, wurde in diesem Zusammenhang um ein Trumpf-Laserzentrum erweitert, das einen Arbeitsbereich von 4000 mm × 2000 mm aufweist.

„Uns war es von Beginn an wichtig“, blickt Andreas Barth, einer der beiden Vorstände, zurück, „die komplette Wertschöpfungskette abzudecken – von der ersten Ideenskizze über die 3D-Konstruktion bis zum fertigen Produkt. Das hieß Laserschneiden, Stanzen, Nibbeln, Biegen, Schweißen, Nieten, Montieren, Pulverbeschichten und Nasslackieren. Und wenn gewünscht, werden die Omega-Produkte auch mit elektrischen, mechanischen und hydraulischen Komponenten komplettiert.“

Netzwerk vereint Kompetenzen und vereinfacht Zusammenarbeit

Dass bei diesem Anspruch an das eigene Unternehmen Flexibilität, Qualität und Termintreue eine entscheidende Rolle spielen, liegt auf der Hand. Doch auch die Zusammenarbeit mit festen Partnern wurde zunehmend zu einem wichtigen Faktor mit Blick auf das Portfolio. „Die Kunden wollen heute ein Komplettpaket. Da ist es gut, wenn man bei bestimmten Leistungsmodulen auf feste Partner vertrauen kann, mit denen man sich auf Augenhöhe trifft“, sagt Barth.

Die festen Partner, die er meint, sind Spezialisten auf ihrem jeweiligen Arbeitsgebiet: die Gemag Gelenauer Maschinenbau AG, die AMS Technology GmbH, die LOV Limbacher Oberflächenveredlung GmbH, die Antares GmbH sowie die Delta Barth Systemhaus GmbH. Gemeinsam treten diese Unternehmen unter dem Namen „Das Fertigungsnetzwerk“ auf und setzen auf Kompetenzbündelung und Leistungsstärke mit Dienstleistungscharakter.

Bereits seit fünf Jahren hat sich die Kooperation der sechs Partnerunternehmen aus Sachsen auch aus der Sicht der Auftraggeber bewährt. Denn für die Kunden bedeutet die Firmenkooperation, dass es nur einen Ansprechpartner für ein Projekt gibt und Aufträge schnell abgewickelt werden. Mit diesem Programm konnte das Fertigungsnetzwerk bereits einige industrielle Großprojekte im Maschinen- und Anlagenbau gemeinsam realisieren.

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