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Erodieren Kopf-Generator-Einheit für die Bearbeitung von großvolumigen Werkstücken

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Die Erodiereinheit von Heun kann in vielen verschiedenen Erodierbereichen zum Einsatz kommen. Jede Art von leitfähigen Materialien sei zulässig, unabhängig davon, ob diese weich oder gehärtet sind.

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Die Kopf-Generator-Einheit verfügt über Analysetools, um den Bohrverlauf nachzuverfolgen. Die Einheit kann auch mit der jeweiligen Maschine verknüpft werden und Signale an die entsprechende Maschine geben.
Die Kopf-Generator-Einheit verfügt über Analysetools, um den Bohrverlauf nachzuverfolgen. Die Einheit kann auch mit der jeweiligen Maschine verknüpft werden und Signale an die entsprechende Maschine geben.
(Bild: Heun Funkenerosion)

Die schnelle Erodiergeschwindigkeit ist das Hauptmerkmal dieser Maschine, heißt es. Sie kann in verschiedenen Bereichen von Bauteilen angewandt werden. Die Einheit ist sehr kompakt gebaut und für die Bearbeitung von besonders großen Werkstücken geeignet. Der wassergekühlte Generator ist bis auf 80 A erweiterbar. Die selbsterklärende Bedienoberfläche wird über den Touchscreen-Monitor gesteuert. Der Erodierkopf kann an jedem vorhandenen Bearbeitungszentrum oder an einem Roboterarm adaptiert werden. Auch eine eigenständige Nutzung durch Montage auf einem Stativ oder Bohrständer ist möglich.

Als Elektrodenmaterial kann Messing, Kupfer oder Graphit verwendet werden. Die Maschine arbeitet mit verschiedenen Keramikführungen. Daher kann der Bereich des Elektrodendurchmessers von Ø 0,3 bis 3,0 mm verändert werden. Spezielle Spannfutter können die Elektroden von Ø 0,1 bis 6 mm spannen. Optional kann mit Elektroden bis zu 50 mm und Formelektroden gearbeitet werden. Alle elektrisch leitenden Bauteile können bearbeitet werden. Unterschiedlich lange Erodierköpfe wurden bisher konstruiert. Die längste bisher gebaute Einheit hat einen Verfahrweg von 3000 mm.

Die Kopf-Generator-Einheit verfügt über Analysetools, um den Bohrverlauf nachzuverfolgen. Die Einheit kann auch mit der jeweiligen Maschine verknüpft werden und Signale an die entsprechende Maschine geben. Die Funktionen sind die gleichen wie bei Standard-Erodierbohrmaschinen. Eine Besonderheit sei, dass man die Spindel auch arretieren kann, sodass man auch senken oder Teile abtrennen kann wie zum Beispiel Gewindebolzen oder Blechteile. Der am häufigsten genutzte Anwendungsbereich ist das Entfernen von abgebrochenen Werkzeugen. Der normale Bearbeitungsfall sind Durchgangsbohrungen. Sacklochbohrungen müssen manuell erstellt werden. Dies ist jedoch einfach auszuführen.

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