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Patenteinreichungen

Kosten bei Auslandseinreichungen für Patente reduzieren

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Große Transparenz bei Patent-Auslandseinreichungen

Nach Eingabe der benötigten Daten erhält die jeweilige Formalsachbearbeiterin der Patentabteilung eine entsprechende Auftragsbestätigung und einige Tage später per E-Mail alle für die Nationalisierungen beziehungsweise Regionalisierungen in den einzelnen Ländern benötigten Formulare. Nach Bearbeitung werden diese wieder den Auslandsanwälten der jeweils zuständigen Stellen zur Verfügung gestellt. Ein automatisches Dokumentengenerierungssystem sorgt dafür, dass alle relevanten Vollmachtsformulare erstellt und nach Auftragserteilung sofort herunterladen werden können.

Bei den Patent-Auslandseinreichungen legt der Dienstleister großen Wert auf Transparenz. So erhalten die Sachbearbeiter bei Thyssen-Krupp Uhde vor Absetzen der Beauftragung beispielsweise einen Kostenvoranschlag, unterteilt in die einzelnen gewünschten Länder. Für jedes zu ordernde Land kann bei jeder Erfindung ausgewählt werden, ob der Anwalt aus dem Partnernetzwerk von Inovia beauftragt werden soll oder der vom Auftraggeber zu Beginn der Zusammenarbeit mit dem Dienstleister vorgeschlagene Anwalt.

Es muss nicht der teuerste Auslandsanwalt für die Patentanmeldung genommen werden

Neben der möglichen Auswahl des „Wunschanwaltes“ bei Vergabe einer Order an den Dienstleister werden stets auch die Preise des jeweils auswählbaren Anwaltes angezeigt, sodass die Kosteneinsparungen bereits auf den ersten Blick sichtbar werden. Dabei spielt die Qualität der Korrespondenzanwälte in den einzelnen Ländern eine wichtige Rolle. Bei Inovia besteht das Netz an Anwälten aus qualifizierten und erfahrenen Patentanwälten und Fachkräften aus dem Bereich des geistigen Eigentums. Bislang konnten daher auch keinerlei negative Qualitätsunterschiede zwischen den von der Plattform vorgeschlagenen und den eigenen Auslandsanwälten von Thyssen-Krupp Uhde festgestellt werden, sodass man oft auf die von Inovia vorgeschlagenen, in den meisten Fällen günstigeren Auslandsanwälte zugreift.

Durch die Umstellung bei PCT-Anmeldungen und EP-Validierungen auf die Plattform konnte das Unternehmen neben einer erheblichen Zeitersparnis auch die Kosten beträchtlich senken. So kann die Kostenersparnis zum Teil 10.000 Euro pro Erfindung betragen. Insgesamt sind die Mitarbeiter der Patentbearbeitung bei Thyssen-Krupp Uhde äußerst zufrieden mit der Lösung, denn auch eventuell auftretende Probleme oder Fragestellungen werden von dem Münchner Team des Dienstleisters innerhalb kurzer Zeit bearbeitet.

* Nina Braun ist Patentreferentin und IP-Manager in der Intellectual-Property-Patentabteilung der Thyssen-Krupp Uhde GmbH in 44141 Dortmund

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