Workshop-Chance Kostenlose Workshops zeigen, wie Energiesparen geht

Quelle: Pressemitteilung

Die WGP hat sich intensiv mit den Auswirkungen der Energiekrise auf das produzierende Gewerbe beschäftigt und eine Effizienzinitiative gestartet, die energieeffizienter machen soll. Hier mehr dazu.

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Nicht nur in der Stahlindustrie ist der Energiebedarf groß. Probleme, wie sie etwa durch den Ukrainekrieg drohen, könnten Deutschlands Unternehmen hart treffen. Damit man sich vorbereiten kann, bietet die WPG jetzt kostenlose Unterstützung in Sachen Know-how für Energiesparmaßnahmen. Die Zeit dränge...
Nicht nur in der Stahlindustrie ist der Energiebedarf groß. Probleme, wie sie etwa durch den Ukrainekrieg drohen, könnten Deutschlands Unternehmen hart treffen. Damit man sich vorbereiten kann, bietet die WPG jetzt kostenlose Unterstützung in Sachen Know-how für Energiesparmaßnahmen. Die Zeit dränge...
(Bild: WPG / Jordache)

Der Ukraine-Krieg und drohende Gasembargos, Energielieferstopps oder Sanktionen könnte die Produktion in unserer Industrie erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg in größeren Teilen zum Erliegen bringen. Wir müssen daher alles tun, um unsere Produktionsautonomie aufrecht zu erhalten, warnte der WPG-Präsident Prof. Jens P. Wulfsberg, angesichts der Lage in der Welt. Die neue Initiative der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WPG) wird insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen kostenlos Checklisten für die Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen anbieten. Auf Wunsch kommen WGP-Mitarbeiter für Workshops auch vorbei und erarbeiten individuelle Transformationsprozesse.

Stufenweise Vorbereitung auf Eskalations-Level

Die WPG habe schon heute Tipps für die Industrie, mit denen der Energiebedarf im zweistelligen Prozentbereich reduziert werden könne. Selbst in energieintensiven Branchen wie der Stahlindustrie soll das möglich sein. Die Experten haben sich zum Ziel gesetzt, zunächst auf 100 bis 200 Unternehmen zuzugehen, um die entsprechenden Workshops und Dialoge kostenfrei anzubieten, wie man seitens des WPG betont. Best-Practice-Beispiele sind außerdem in Arbeit.

Darauf aufbauend werden Checklisten erstellt, die es Unternehmen ermöglichen sollen, sich stufenartig auf Szenarien wie steigende Energiepreise oder gar einen Gaslieferstopp einzustellen, heißt es weiter. Denn sollte Russland die Gaslieferungen stoppen, falle für die deutsche Industrie rund 50 Prozent der benötigten Primärenergie weg. Um die Maßnahmen möglichst schnell in die Breite zu tragen, würden die WGP-Forscher nun proaktiv auf Unternehmen zugehen.

Viel Primärenergie wird für Teilereinigung verbraten

Allein bei Hilfsprozessen wie etwa dem Waschen und Reinigen von Bauteilen würden rund 25 Prozent der Primärenergie verbraucht. Hier kann man nach Ansicht der WPG deshalb einen langen Hebel für Sparmaßnahmen ansetzen, wenn beispielsweise nicht unbedingt notwendige Waschvorgänge vermieden würden. Ebenfalls enorm sind die schlummernden Einsparpotenziale mit Blick auf die Verwendung und Aufbereitung von Kühlschmierstoffen (KSS), wie sie in der Metallbe- und -verarbeitung benötigt werden.

Mit Blick auf die Situation hofft die WPG aber, nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Politik auf die Einsparkapazitäten aufmerksam machen zu können, um die, wie es weiter heißt, vielen Verbesserungsmöglichkeiten, die jetzt schon angewendet werden können, möglichst vielen Unternehmen bekannt zu machen.

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