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Spannmutter Kraftspannen über Kronenradgetriebe

| Redakteur: Carmen Kural

Der Spanntechnikspezialist Enemac präsentiert mit der Serie ESG eine neue Spannmuttertype, die die bisher bewährten Typen ESB und ESD ergänzt.

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Die Reihe ESG wurde für Werkstücke und Werkzeuge mit variierender Bauteilstärke konzipiert.
Die Reihe ESG wurde für Werkstücke und Werkzeuge mit variierender Bauteilstärke konzipiert.
(Bild: Enemac )

Wie Enemac mitteilt, erfolgt die Spannkraftverstärkung bei dieser Kraftspannmutter über ein spezielles Kronenradgetriebe mit rechtwinkliger Umlenkung der Rotation und seitlicher manueller Bedienung. Durch die neu konstruierten Kraftübersetzungselemente erziele die ESG im Vergleich zu den Typen ESB und ESD eine wesentlich geringere Bauhöhe und insgesamt kompaktere Abmessungen, was den Einsatz in extrem beengten Verhältnissen erlaube.

Durch Drehen einer kleinen Mutter, die seitlich am Gehäuse angebracht ist, werde das innen liegende Getriebe mit einem minimalem Kraftaufwand angetrieben und das Gegenstück dadurch fest gespannt.

Herstellerangaben zufolge kann durch dieses Konzept eine Spannkraft von 12 t aufgebracht werden. Dabei stehen Gewindegrößen von M16 bis M30 zur Verfügung.

Die Reihe ESG wurde für Werkstücke und Werkzeuge mit variierender Bauteilstärke konzipiert, da die Einschraubtiefe aufgrund des durchgängigen Gewindes nicht beschränkt wird, wie es heißt.

Für Anwendungen in rauen Umgebungen seien Sondervarianten wie Hochtemperaturausführungen bis 400 °C erhältlich.

Optional angeboten wird eine Variante mit zusätzlichem Tellerfederpaket zur Spannhubkompensation, welche sich beim Spannen schwerer Pressenwerkzeuge durch die höhere Betriebssicherheit empfiehlt.

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